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Herbstgold

Geschlecht:  Alter:54 Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Wohnort: bei Celle

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Bei uns steht nun fest, dass das schöne Grünland den Ponys nicht bekommt. Es ist zwar Brachland und nicht fette Weide, aber bekömmlich wäre es wohl nur bei 20 km Wanderung am Tag.
Mir bleibt nichts Anderes übrig, als künftig mehr Heu und weniger Weide anzubieten. (Das Heu wird analysiert und ich kann für ausgewogener Nährstoffe sorgen).
Das Land ist aber nun mal da und soll dem Wohle der Ponys dienen. Es bietet sich an, den Auslauf umzugestalten, sodass die Ponys mehr laufen/wandern. Ich zeichne darum seit einigen Tagen an einer Race-Track-Lösung.
Aus baulichen Gründen stehen Wassertrog und Offenstall direkt nebeneinander (es läuft ja auch das Regenwasser in den Trog). Wenn ich das durch einen Zaun trenne, können sie das Wasser noch sehen, haben aber 350 m (!) Weg außen um die Koppel herum, um dorthin zu kommen.
Fein, jede Menge Bewegung.
Aber 1. ist mein durstigstes Pony nicht eben das Klügste. Ob sie das rafft??
und 2. frage ich mich, ob sie sich nicht manches Mal den Weg klemmen werden und dann halt weniger trinken - nicht mein Plan.
Nun füttere ich gar nicht im Offenstall. Bislang habe ich das Heu lose auf dem abgefressenen Gras verteilt, sodass sie über die ganze Fläche verteilt fraßen. Jetzt würde diese Fläche weggesperrt und über kurz oder mittel gäbe es im verbleibenden Auslaufbereich keine Grasnarbe mehr. Von Sand möchte ich sie aber nicht fressen lassen, also müssen Futterplätze erstellt werden.
Mir schweben gepflasterte Flächen vor (zwecks Abrieb) mit einem dicken Pfosten in der Mitte, der ein 3cm-Heunetz trägt. Diese Futterplätze sind dann unterschiedlich weit vom Wasser entfernt, das nächstgelegene aber immer noch 220 m.
Allerdings: vom weitesten Punkt meiner Weide zum Wasser waren es schon immer mehr als 200 m. Das werden sie also akzeptieren - nur wird der Weg nun komplizierter. Bislang gingen sie einfach geradeaus, jetzt wäre das ein gewundener Weg.
Die Sache hat keine Eile; sie haben auch jetzt schon über 800 qm Auslauf und aktuell wandern sie zu einer Koppel am Ortsrand täglich knapp 1000m. Es ist eher eine grundsätzliche Überlegung, damit ich bauen kann, wenn mir gerade danach ist. In jedem Falle soll es ab April 2011 in der neuen Form vorhanden sein, also wenn das junge Gras kommt.
Wer hat Vorschläge und / oder Erfahrung? |
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Glatzel
Geschlecht:  Alter:46 Anmeldungsdatum: 21.12.2008
Wohnort: Lüneburg

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Ich hab die rechteckige Fläche meines Winterauslaufes durch einen Zaun in der Mitte geteilt, so dass die Form eines langen U eintsteht. Das Wasser ist auf einer Seite des U etwa mittig. So müssen die Pferde auch immer um den Zaun herumlaufen um zu trinken. Da ich Dick und Dünn über Nacht separiere, schließe ich über der Badewanne den Zaun und füttere in unterschiedlichen Mengen über Nacht. Morgens wird der Zaun über der Wasserstelle geöffnet und überall ist gleichviel Heu in den Heunetzen, die am oberen Ende des U am Offenstall unter dem Dach hängen. Dort ist der Boden gepflastert und die Wege zum Mistplatz sind mit Betonrecyclingmaterial hergestellt worden. Über Winter hatte ich ausreichend Abrieb und die Hufe sahen gut aus. Jetzt auf der moorig-torfigen, jetzt trockenen Weide fehlt mir solch Abrieb, leider.
Bezüglich der durstigen Ponys hab ich anfangs auch meine Bedenken gehabt und hab die Pferde morgens und abends immer zum Wasser gebracht, bzw. auch dort erstmal gefüttert. Nun wissen sie es und gehen alleine. Wer Durst hat, geht auch Trinken. |
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barbara i

Anmeldungsdatum: 21.12.2009

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Wow, haben Deine Ponies Glück
Ich würde mir mit dem Wasser keine Gedanken machen, sondern es einfach probieren. Wenn mein Pferd an der Heuraufe steht und hat das Wasser 5 m entfernt, geht sie oft hin, um "ihre Lippen zu befeuchten".
Wenn sie länger auf der Weide war (früher auf einem hochgelegenen Plateau, mit einem eher beschwerlichen Weg runter ins Tal zum Bach), trinkt sie halt mehr auf einmal.
Da dieses Verhalten ja auch in der Natur des Pferdes liegt, würde ich da keine Nachteile befürchten. |
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ShadowsCowgirl

Anmeldungsdatum: 20.01.2010

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Gratuliere Dir zu Deinem Entschluss!
Und Deine Pläne finde ich klasse; sehr gut durchdacht!
Hast Du vllt. sogar Bäume entlang des RT?
Denn dann könntest Du auch freischwingende, kleinere Netze aufhängen.
Diese Spielerei kommt bei uns sehr gut an.
Bin den Weg bereits 2009 gegangen und bereue es keine Minute, meine winzige Weidefläche durch den Racetrack noch weiter beschnitten zu haben.
In diesem Jahr haben vom Isi bis zum Warmblöhd alle eingestallten Pferde eine Topfigur; der TA ist begeistert.
Mein RT ist auch ca. 300m lang und ich hätte ihn sehr gern gewunden wie bei Dir.
Deine Bedenken, ob sie die Trennung wirklich kapieren, teile ich nicht.
Selbst das WB, seines Zeichens nicht die Hellste/Schnellste, hats nach 2 Wochen kapiert.
Nach 3 Wochen hatte ich die absolute Gewissheit, dass jedes einzelne Pferd, allein oder in der Herde, selbständig den Weg zum Wasser findet.
Habe seinerzeit (um mein Gewissen zu beruhigen) meinen Urlaub zur RT-Eröffnung geplant und habe die Pferde anfangs aus Distanz zum Wasser getrieben und den Sandpaddock präpariert (am Wasser), um erkennen zu können, ob sie dort waren.
Und ja, es kann vorkommen, dass sie aus Faulheit vllt. nur 1 Mal/Tag ans Wasser gehen, aber so what: Sie wissen selbst was und wieviel sie brauchen und das Angebot steht 24h zur Verfügung.
Das kleine Tagebuch zur RT-Eröffnung kannst Du hier nachlesen.
Freue mich schon, Deine Erfahrungsberichte zu lesen. |
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freyanova

Geschlecht:  Alter:25 Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Wohnort: Schl.-Holst.

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habt ihr mal skizzen von euren Weiden? Würde mich mal interessieren.... |
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ShadowsCowgirl

Anmeldungsdatum: 20.01.2010

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Hier ist meine Skizze. Bilder vom RT gibts in der Galerie 2009.
Auf youtube auch ein (schlechtes) Video vom ersten Run. |
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Sadderica

Geschlecht:  Alter:37 Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Wohnort: Attendorn

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Hallo!
Nach dem Lesen eines Artikels in der (aktuellen?) Pegasus würde mich vor allem interessieren, was evtl. das Bauamt dazu sagt (gepflastert=befestigte Fläche - leider egal wie klein sie ist ). Jetzt soll man ja keine schlafenden Hunde wecken, aber je nach Bundesland sind die Ämter wohl etwas deutlicher hinterher, das Weide auch Weide bleibt und auch als solche zu erkennen ist und eben nicht zum Auslauf "mutiert" . Und mit Google earth etc wird das wohl sogar aus der Luft überprüft
Nur so als "Warnung"
Ansonsten hört sich die Planung gut an!
Ricky |
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freyanova

Geschlecht:  Alter:25 Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Wohnort: Schl.-Holst.

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ah, deins hatte ich schonmal hier gesehen, fand ich wirklich sehr gut!! wenn ich iirgendwann mal mein(e) Pferde in eigenregie halten sollte, werde ichs auch alle Fälle so oder ähnlich machen, grad weil mein Pony auch ein kleines Dickerchen ist *seufz*
und nachts habt ihr auch anfangs keine bedenken gehabt, dass sie in vorher nicht vorhandene zäune laufen?? oder kommt die koppel nachts zu?
gibt es irgendwelche "Regeln" wie lang/groß/breit sowas sein sollte oder halt ab wann es zu gefährlich/eng wird? |
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ShadowsCowgirl

Anmeldungsdatum: 20.01.2010

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Du bist kein Nachtreiter, oder?
Denn dann wüsstest Du, dass Pferde nachts viel besser sehen als wir Menschen. Demnach gab es keine Probleme, auch nachts den RT entlang zu wandeln.
Wichtig ist halt eine gute Stromversorgung, denn das ständig wachsende, verlockende Grün lässt schon die eine oder andere Ponynase testen, ob nicht doch mehr gibt.
Sogar mein halbseitig (fast) blindes Pferd hatte keine Probleme. Im Gegenteil, der war der 2., der es auf Anhieb begriff und ist heute einer der fleissigsten Wandler.
Nach Jamie Jacksons "Paddock Paradies" kann ein RT wohl nicht lang und beschwerlich genug sein (Steigungen, Gefälle, Geröll, Gewässerdurchquerung etc.).
Meine irgendwo gelesen zu haben, dass ein enger Schlauch mehr zum Laufen animiert. Dies sollte natürlich nach der Herdenstruktur ermessen werden.
Unser RT ist ca. 3,5m breit; heute würde ich den für unsere harmonischen Pferde locker auf ca. 2,5-3,0m verengen.
Unsere bekommen aufgrund von Stoffwechsellabilitäten, Fettleibigkeit und Endophyten nur 10-12 Stunden Portionsweide und den Rest des Tages Heu ad.lib. durch ein 3,5MW-Netz.
Sadderica's Einwand ist ernst zu nehmen.
Oft werden her Paddockplatten empfohlen, die den Boden nicht verdichten.
Ob dies das jeweilige Bauamt des Landes auch so sieht, ist wieder ein anderes Ding. |
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freyanova

Geschlecht:  Alter:25 Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Wohnort: Schl.-Holst.

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gut zu lesen, danke *ich will aaaauch*
das mit der Steigung hört sich gut an, ob man sich wohl extra 1-2 "Wälle" aufschütten lassen könnte/sollte?? Wäre echt cool! Na ich behalte es mal im Hinterkopf. |
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ShadowsCowgirl

Anmeldungsdatum: 20.01.2010

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Klaro Hügel ... das ist einer meiner Pläne f.d. Zukunft.
In Nds. sind leichte Aufschüttungen bis 300m² und bis zu einer Höhe X (habs grad vergessen) genehmigungsfrei.
Meine weiteren Ausbaupläne gehen sogar so weit, dass ich irgendwann kleine Bürstensprünge mit Pflanzen realisieren möchte.
Noch habe ich aber keine ungiftige Pflanze gefunden, die nicht mit Vorliebe verspeist wird. Da bin ich noch am Testen. |
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freyanova

Geschlecht:  Alter:25 Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Wohnort: Schl.-Holst.

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ui das hört sich auch interessant an! ein richtiger abenteuerspielplatz sag bescheid, wenns fertig ist und stell mal fotos ein |
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Herbstgold

Geschlecht:  Alter:54 Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Wohnort: bei Celle

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Oh super, so viel Resonanz.
Weißdorn und Holunder könnte als Pflanze funktionieren.
Pflasterung besteht bei uns, da Sandboden, aus hingelegten Platten. Weils eh kein Weideland ist sondern Bauland, erwarte ich da keine Probleme.
Die Heunetze sollen sowieso frei schwingen, drum nur an Pfosten. Bäume möchte ich nicht benutzen, weil sie denen so auf den Wurzeln rumtrampeln.
Steigungen wäre nett, finden hier aber nicht statt. Spargel-Country..
erste vage Skizze:
Das schraffierte ist gar nicht da (Schatten der Bäume auf dem Nachbargrundstück).
Alles was lila ist, ist unser Grünland (also mir gehört davon nix, ich benutze es nur). Die eine Schleife ("Steppe") kann abgetrennt werden. Falls ich das mit dem elt.Toröffner mal realisiert kriege, kann dann morgens um 4 die Schleife geöffnet werden mit neuen Futterplätzen. Die gelben Futterstellen sind so platziert, dass sie nicht bei einem sensiblen Nachbarn sind. Das andere lila ("Lohmann") kann ungenutzt bleiben, wenn es mir nicht weiterhilft.
Als Größenhinweis: die obere Gerade in voller Länge sind 180 m. |
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ShadowsCowgirl

Anmeldungsdatum: 20.01.2010

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Und Weißdorn und Holunder fressen sie wirklich nicht ???
Wenn ichs mir recht überlege, sind sie an die wenigen Holunderpflanzen ausserhalb des Zauns wirklich noch nicht rangegangen.
Das mit dem elektr. Toröffner interessiert mich .... bitte beeil Dich; ich komm Dich dann besuchen.
Möcht ich auch noch installieren, habe mich aber bisher noch nicht weiter damit beschäftigt (Elektromagnet).
Willst Du den Weg zw. Hausweide und Steppe wirklich ständig zugänglich machen oder vllt. lieber doch sperren, um weiteren Weg zu provozieren und ggf. bei extrem feuchten Wetter und folgenden Frost eine unberührte, gut begehbare Fläche als Reserve zu haben?
Aber wahrscheinlich hast Du das Problem bei Celle gar nicht, oder?
An Deiner Stelle würd ich Lohmann definitiv mitnutzen und in Micheels zumindest einen Stichzaun setzen. *neid* |
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Herbstgold

Geschlecht:  Alter:54 Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Wohnort: bei Celle

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Das Stück zwischen Hausweide und Steppe ist der aktuelle Auslauf (Das Stück hat im Winter die frühe Morgensonne). Drum kam ich gar nicht drauf, ihn anders zu verwenden, doch die Anregung ist gut. Mit jedem Beitrag hier zeichne ich wieder auf meiner Skizze rum. Die Wege haben neue Windungen bekommen.
Die Hausweide ist unser Reit- und Spielplatz, hat Sprünge, Wippe etc. Darum werden das nur E-Zäune für Portionsweiden.
Den elt. Toröffner habe ich bei Indiana an der Koppel gesehen. Das ist also nicht meine eigene Idee. Es gibt ihn zu kaufen http://www.weidetoroeffner.de/, aber für das Geld stehe ich momentan noch lieber früh auf... |
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