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Horsemanship mit Juan Vendrell   

 
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 17. Jun 2018 19:11    Titel: Horsemanship mit Juan Vendrell   Antworten mit Zitat

Durch einen Zufall hatte ich 2014 Juan A.Vendrell auf der Verdiana in Verden kennen gelernt und etwas später ebenso ungeplant mit einer Demo wieder gesehen. Diesmal war es nun Absicht, dass ich mir einen ganzen Kurs angeschaut habe (16. und 17.6. Gut Harms in Poggenhagen).
Mir hat es gut gefallen! Ich habe es ja lieber, wenn man in ganzen Sätzen zu mir spricht und nicht mit so Merksätzen oder Kunstwörtern wie bei Parelli & Co., wo man erst Vokabeln lernen muss, bevor man Inhalte bekommt.
Juan ist sehr direkt. Wer noch von Harmonie und Partnerschaft mit 50:50 % träumt, wird nicht glücklich.

Obwohl er anfangs fragte, was denn jeder lernen möchte und was er/sie schon kann, lief es letztlich überall auf dasselbe hinaus: "Kontrolle der einzelnen Körperteile" (vor allem Schulter) und "das Vorwärts nicht verlieren". Dies auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden und für sture und schissige Pferde und für superkluge Reiter und für vorsichtige jeweils angepasst - aber immer knapp außerhalb der Komfortzone. Und ohne groß zu erklären passten die Aufgaben beim Reiten akkurat auf die erledigten Aufgaben am Boden, obwohl man nicht etwa beide Mal dieselbe Lektion machte.

Überhaupt war es ihm ein Anliegen, nicht an Lektionen zu üben. Er sieht da dasselbe Problem bei den Englischreitern mit ihren Bahnfiguren wie bei den Parellianern mit ihren Tasks und Levels - man verliert den Bezug zum Alltag mit Pferd, zum realen Leben. Alles kreiselt um Details und Tasks und Listen und dies meist in Bahn und Halle.

Ich gucke so gern Grundlagen an, weil die Fortschritte so eklatant sind. Jedenfalls kann ich wieder ein "paar Tage" sehr Sinnvolles mit Raffi tun.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 16. Jun 2019 22:40    Titel:   Antworten mit Zitat

Dieses Jahr war ich mit Pony dabei!
Für unser Problem "Pony hat - speziell wenn geritten - Schiss vor den anderen Pferden" gab es ein paar sehr gut passende Aufgaben bis letztlich zum Reiten mit Handpferd - da konnte er das Handpferd schon ziemlich nahe bei sich akzeptieren. Wir durften auch eine QH Stute verfolgen (beide Pferde gemeinsam bildeten einen geschlossenen Kreis) und er hat vor lauter Eifer fast vergessen, dass die (sehr höfliche) Stute ja auch seinen Hintern verfolgte...
Naja, und natürlich lauter andere Dinge, die uns teils gut gelangen. Jedenfalls muss ich wieder einmal an einigen Stellen genauer agieren, an anderen genauer beobachten und an einigen simpel schneller werden.
Und natürlich die ganze Zeit andere gerittene Pferde zum Teil recht nahe bei uns.
Spannend zuzuschauen war das Coaching für eine sehr gute reitende Dame mit Vollblut, die nach einem Abgang vor 3 Monaten nicht wieder geritten war und der er einen sehr schönen Neustart bastelte mit vielen Wiederholungen für Kontrolle ohne Ziehen.
Und eine junge hektische Hafistute hat viel gelernt. Bei ihrer Reiterin bin ich mir da nicht so sicher traurig Jedenfalls möchte Valeria (das Pferd) jetzt bestimmt lieber mit Juan auf Kurstour gehen als daheim bleiben.

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Mo, 08. Jul 2019 12:54    Titel:   Antworten mit Zitat

Klingt gut!
Habt ihr auch Spiele dazu gemacht, wenn das Pony zwar neben einemgehende/gleichschnelle Pferde akzeptiert, auch selber recht problemlos überholt, aber entgegenkommende oder von hinten vorbeikommende nicht mag und dann wahlweise ausschlägt oder weghüpft?
Je größer/schwerer (dumpfer Ton bei Auftreten), je schneller und je dunkler umso schlimmer ...

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 08. Jul 2019 17:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Klingt ziemlich genau nach unserem Problem.... aber Juan hat das elegant umschifft und als erstes die Pferde in 3er Grüppchen zusammen im Roundpen laufen gehabt und je 1 Schüler in der Mitte musste die Pferde dann im Trab hintereinander laufen haben oder auch 1 so rum und die anderen anders rum und alle anhalten und alle Köpfe in die Mitte... dabei hatten sie sich a) an das Wooling gewöhnt und b) jeder nach jedem gekickt. Irgendwie war danach alles etwas entspannter. Nö, keiner der Schüler hat das richtig hingekriegt, aber der Weg war das Ziel.

Aber das Maßgebliche war halt, dass Juan die Köpfe der 2- und 4-beiner am Rauchen hatte für die vielen schnellen kleinen Aufgaben hintereinander. Sooo multitaskingfähig waren die Pferde dann nicht, dass sie zudem noch weitere Dinge bearbeiten konnten.
Eine der Aufgaben für mich war halt auch, nicht ständig das Pony zur Ruhe kommen zu lassen. Nur wenn es beschäftigt ist mit etwas, das ICH angesagt habe, hat es das Gefühl, ich hätte die Führung. Sowie er Zeit hat, selbst zu entscheiden, fühlt er sich unsicher und wehrt sich. Und Raffi braucht die Erfahrung, dass er sich auch bei Stress und Wooling an meine Ansagen halten muss. Ich war da zu lange zu nachsichtig.
Ja, das Ganze war (für mich) durchaus anstrengend. Aber sonst könnte ich ausreiten; dann muss weder Raffi noch ich irgendwas denken oder schnell tun.

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Mo, 22. Jul 2019 10:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Für das gemensame Laufen finden sich da wohl weniger die Leute (wobei ich da auch zugegebnerweise auch lieber wegschauen würde, da Ninifee auch schon mal fies (m.E. aus Angst) sclägt).
Aber die Lösung wird wohl wahrscheinlich auch bei uns das Ablenken bzw. die Führung durch viele Aufgaben sein.
Danke für die Info!

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