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Heu aus Netzen / Boden / Pacefeeder   

 
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osch
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BeitragVerfasst am: Fr, 27. Okt 2017 13:48    Titel: Heu aus Netzen / Boden / Pacefeeder   Antworten mit Zitat

Heu wird je nach Energiegehalt und Pferdetyp ja unterschiedlich gefüttert.
Nun gab es an der Universität Rennes ein Forschungsprojekt über die unterschiedlichen Methoden und die Auswirkung des Gemütszustandes.

https://www.propferd.at/main.asp?VI....ate=26102017&NID=6541

Schade finde ich das die Untersuchungen im Boxenstall gemacht wurden und nicht im offenstall.

Stellt ihr unterschiede fest?
Bei uns sind 5 von 6 ganz sicher besser drauf wenns aus Raufe ohne Netz gefüttert wird.
Bei einem ist das anders der geht sofort richtung Netz und findet das scheinbar besser.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Fr, 27. Okt 2017 14:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Wie in der Studie gesagt: die Pferde reagieren sehr individuell.

Bei mir werden die Netze nur ausnahmsweise an einer Wand aufgehängt, weil dort genau passiert, was sie schreiben: die Pferde drücken gegen das Netz, dabei wird das Heu zusammengedrückt, will nicht mehr durch die Maschen und sie werden mürrisch. Hängt das Netz an einem "Galgen" frei pendelnd bleibt es locker im Netz und die Pferde (die meisten) fressen friedlicher. Hänge ich auf dieselbe Art einen Bottich mit Löchern auf, sind die Jungs glücklich und "werfen" sich das Teil gegenseitig zu, doch die Stute kann damit gar nicht umgehen: das harte Teil pendelt zurück und sie bekommt es an den Kopf. Und sie lernt einfach nicht draus.
Vom Boden fressen manche Pferde zufrieden und gesittet. Manche aber nehmen ein paar Maulvoll, dann wuscheln sie und scharren, zerren es auseinander, pinkeln hinein...
Ob die Kiste pacefeeder heißt oder selbstgebaut ist: manche Pferde fressen prima draus, andere schieben es durch die Gegen, scheuern sich den Hintern, treten rein. Und manche verletzen sich.

Alle verfügbare Technik und jede Studie lässt die Verantwortung (zu testen, gut zu beobachten und selbst zu entscheiden) bei uns Pferdebesitzern.
Auch hier ist wichtig, nicht mit den eigenen Erfahrungen aus ein paar Jahren an wenigen Pferden zufrieden zu sein. Man muss rumschauen, reisen, fragen, fotografieren, und tatsächlich selbst messen, abwiegen, dokumentieren.

Und dann ist im nächsten Jahr das Heu anders (weicher, härter, leckerer, länger...) und alles ist anders.

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Mo, 30. Okt 2017 14:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Mein individuelles Exemplar spielt gerne mit dem Maul an allem und bevorzugt dabei eindeutig Heunetze gegenüber losem Heu. Den ganzen Winter über war zu beobachten, dass er mehr an den Netzen (nicht engmaschig) stand, als an den Raufen mit losem Heu.
Ich finde das spannend und hätte nie gedacht, dass es tatsächlich solche Pferde gibt.

Entsprechend lernt man sein Pferd wohl nur über viele Änderungen in der Haltung und/oder Stallwechsel richtig kennen. Demnach finde ich auch mehrere Stallwechsel nicht mehr so komisch, denn jedes Pferd hat andere Bedürfnisse und Vorlieben, da muss man erstmal die richtige WG für finden. Denn wie viele von uns haben in ihrer Studentenzeit auch nicht nur eine WG gehabt...

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itmotte



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BeitragVerfasst am: Mo, 30. Okt 2017 17:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine drei sind da auch ganz unterschiedlich.

Die alte Ponydame zerpflückt lose Haufen und pinkelt hinein, die Netze funktionieren bei ihr gut und ohen Stress.

Die Haflingerdame ist an Anfang echt grantig, wenn sie nicht genug auf einmal bekommt. Habe zwei Netze an den Wänden und eines draußen freischwingend. Frau Haflinger geht zuerst zu den Netzen an der Wand.

Molly futtert am liebsten frei aus der Box, ist aber auch immer gesittet an den Netzen.

Frau Haflinger bekommt das Heu morgens aus dem engmaschigen Netz mit Fresskorb. Und nur dann bekommt sie wenig genug um nicht zu kugeln. Dadurch kann sie dieses Jahr zusammen mit meinen beiden anderen stehen und muss nicht einzeln gefüttert werden..und meine zwei werden vormittags nicht gebissen. dupdidupdidu

Letztes Jahr hat sie abends von der Besitzerin immer nur halbe Rationen Heu bekommen. das war dann ratz fatz weg und sie hatte morgens richtig schlechte Laune, die ich dann häufig ab bekam. So bin ich glücklicher und die Ponys auch.

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samsam
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BeitragVerfasst am: Di, 31. Okt 2017 20:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine Erfahrung bei losem Heu vom Boden ist, dass bei gerade ausreichender Menge das Heu zu schnell gefressen wird eine zu lange Fresspause entsteht und die Pferde dann meistens sehr unzufrieden waren und es nicht erwarten konnten wieder die nächste Portion zu bekommen, auf die sie sich dann gestürzt haben als wären sie schon halb verhungert. Bei meiner Stute ist das sehr extrem, die anderen beiden Mitbewohner sind da nicht ganz so extrem.
Wenn wir etwas mehr Heu gegeben haben als notwendig wurde es meistens breit geschmissen und rein gepinkelt. wacko

Jetzt, mit Heunetzen, Maschenweite 4,5 cm sind alle viel zufriedener. Neulich habe ich Netze aufgehängt und zusätzlich noch etwas los ist Heu hingegeben und entgegen meiner Erwartungen haben die Pferde tatsächlich zuerst aus den Netzen gefressen.
Wir haben auch Netze mit 6 cm Maschenweite, da ist der Effekt nicht ganz so gegeben wie bei den Netzen mit der geringeren Maschenweite.
Die Netze hängen bei uns zum Teil an der Wand, zum Teil aber auch frei. Und wir haben immer beide Maschenweiten hängen. So dass die Pferde nicht immer aus dem Netz mit der geringen weite fressen müssen.

Meine Erfahrung mit Netzen ist daher positiv. Was die Pferde betrifft. Das Handling und der Arbeitsaufwand ist noch mal eine andere Geschichte dupdidupdidu
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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: So, 24. März 2019 14:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Hier eine unserer Heukisten:
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Die Technik besteht aus einer Zeitschaltuhr, einer Motorradbatterie und einem "Schnäpper", der durch die Zeitschaltuhr locker gestellt wird.
Darauf liegt ein Brett, worauf wiederum das Heu liegt. Solange der Schnäpper fest ist, bleibt das Brett darauf liegen. Löst die Uhr aus, wird der Schnäpper locker und durch das Gewicht fällt das Brett mit dem Heu drauf runter und es fällt unten raus.

Ist das verständlich?

Unsere Kisten haben wir auf 2 Uhr nachts und 14 Uhr programmiert. Um 8 Uhr und um 19 Uhr füttert der Stalldienst von Hand. So haben unsere Ponies rund um die Uhr regelmäßig was zu kauen.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 24. März 2019 18:53    Titel:   Antworten mit Zitat

habt ihr den Hühnerklappenöffner von der Firma Axt verwendet?
Und könnten wir ein Foto sehen, wo der sich öffnende Verschluss zu sehen ist?

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: So, 24. März 2019 20:40    Titel:   Antworten mit Zitat

Also Ulrike bezieht die Schnäpper von hier:
https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?....Fulk%2Fitm%2F161797220724

Ein Foto schaffe ich nicht unbedingt zeitnah... Ich müsste dann zur richtigen Zeit am Stall sein... Aber man sieht eigentlich optisch keinen Unterschied. Der Schnäpper wird ja nur locker. Er geht nicht auf oder so. Das Eigengewicht des Brettes und des Heus drückt ihn runter und er schnappt sofort zurück.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 02. Apr 2019 20:49    Titel:   Antworten mit Zitat

juhu, mein Toröffner ist installiert! Wenn alles so glatt geht wie bei den beiden Testläufen am Nachmittag bekommen die Ponys nun um 2 Uhr früh und um 12 Uhr mittags Zugang zu einem Auslaufteil, auf dem dann eine Heumahlzeit bereitliegt.
Tricki war nicht nur das Bauen eines kompletten Tores, sondern es soll ja weit genug aufschwingen und dort geöffnet "stehen" bleiben - und das wollte es nicht ohne "gut zureden".

Ich habe dieses Teil
http://pferdetor.de/
gekauft, es läuft mit kleinen Batterien

ganz unten endet ein messingfarbener Stab, der um 18 mm angehoben wird und dadurch das Holztor (mit den ovalen Löchern) freigibt.

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Mi, 03. Apr 2019 11:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Cool! Sowas in der Art haben wir auch an einem Weidetor. Es hat uns letzten Sommer stets gute Dienste geleistet.
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