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Weidehaltung - Pro und Contra   
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sigga



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BeitragVerfasst am: Sa, 23. Sep 2017 15:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Grundsätzlich ist vieles möglich, aber wenn es nicht wirklich gesundheitliche Gründe gibt, sollte man den Pferden nicht bewusst die Weide "vorenthalten".
Natürlich geht auch ganzjährige Heufütterung, aber dann muss man deutlich mehr schauen, was man zufüttert und wie man die Pferde dann bei Laune hält, denn eigentlich ist meiner Meinung nach Weide für Psyche und auch Gesundheit schon sehr wichtig...

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Sigga, Björk und Lilja

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samsam
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BeitragVerfasst am: Sa, 23. Sep 2017 20:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Mir ist es auch lieber wenn die Pferde im Sommer grasen können. Weidefläche kann man sich eher mal drumherum pachten oder "ausleihen" als eine Stallfläche und man kann eben nicht mit 100%iger Sicherheit damit planen.

Im Moment haben 3 Pferde 1,5 Hektar - aber ich bin halt nur Einstellerin. Wenn weiterhin alles klappt will ich daran auch nichts ändern. Aber man muss manchmal noch ein Ass im Ärmel haben dupdidupdidu
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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Sa, 23. Sep 2017 22:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Auch wenn es gerade ein bischen off topic wird:

Auch bei ganzähriger Heufütterung muss man nicht unbedingt was zufüttern. Man sollte aber regelmäßig Kontrollen machen (Blut bzw. Haarmineral), um da sicher zu gehen, wenn man aufgrund zuvieler verschiedener Heuwiesen keinen gesammelten Wert bei einer Heuanalyse bekommt.
Ansonsten stimme ich euch voll zu, dass Weide (allein schon aufgrund der größeren Bewegungsmöglichkeiten) nicht nur fürs Fressen da ist.

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Natürlich interessiere ich mich für die Zukunft - schließlich werde ich den Rest meines Lebens in ihr verbringen (G. Burns).
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 24. Sep 2017 17:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Wollen wir bei OT bleiben - oder vielleicht einen eigenen fred aufmachen?

Ich sehe das nämlich genau anders.

Was wir heutzutage als Grünland haben, ist - auch wenn wir mit Saatgut und Pflege anderes erreichen wollen - zu gehaltvoll für unsere Freizeitpferde und entspricht nicht dem, was freilebende Pferde früher oder in entsprechenden Regionen der Welt vorfinden. Darum halte ich unsere Weiden nicht für etwas, das Pferde brauchen. Im Gegenteil: sie sind oftmals gesundheitsschädlich. EMS und Hufrehe wurden uns nicht von erzürnten Gottheiten gesendet.

Ich habe einige Monate lang mit Notizblock und Stift beobachtet, wie Pferde wirklich fressen. Es gab nämlich Kritiker meiner Heunetf-Fütterung, die meinten, Pferde müssten auch mal "ein richtiges Maulvoll" nehmen können, um nicht vor lauter Stress Magengeschwüre zu bekommen. Und oh Wunder: genau das Gegenteil war zu beobachten! Aus dem Heunetz erwischten die Ponys oftmals eine Strähne, die lang und endlos aus dem Netz kam bei nur wenig Zottel-Arbeit. Lag aber das Heu lose am Boden, nahmen die Ponys immer nur wenige Halme ins Maul. Nie nahm eines "ein ordentliches Maulvoll".

Was Pferde jedoch brauchen, ist Bewegung und viel Raufutter. Das ist mit Heu gut zu bewerkstelligen. Wer mag, kann zugeteilt grasen lassen, aber das ist Luxus und ich würde es betrachten wie Kartoffelchips. Bewegung ist auf einem Paddock Trail gut zu bieten, mit ein wenig Phantasie, soliden Kenntnissen und gutem Willen auch auf 3.000 m².

Zudem finde ich es sogar besser, wenn das Heu über das Jahr hin aus verschiedenen Quellen stammt, denn so hätte das Pferd in freier Wildbahn auch gefressen, während es - abhängig von Wetter, Jahreszeit und Aufwuchs - gewandert wäre. Lediglich Mineralis müssen wir oft zugeben, weil wir durch unsere Zäune verhindern, dass die Pferde dorthin wandern, wo sie vom Boden aufnehmen können, was sie haben möchten.

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: So, 24. Sep 2017 18:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Kommt wohl auch ein bisschen auf den Typ Pferd an. Deshalb haben wir bei uns im Sommer drei Gruppen.

Meine Stute und zwei andere dürfen gar nicht ins Gras, zwei Wallache bekommen 3 Stunden Weide und die zwei Oldies sind 24 Stunden auf der Koppel. Die Stuten würden schier platzen bzw Rehe bekommen, während der Oldie endlich mal eine halbwegs schöne Figur hat und nicht halb verhungert aussieht. Als Traber war er aber schon immer schwerfuttrig, während das Mini Shetty und mein Pony beim Anblick von Gras schon kugelig werden und viel bewegt werden müssen um nicht krank zu werden.

Also pauschal kann man das vielleicht nicht sagen. Wobei ich grundsätzlich aber Herbstgolds Meinung teile.
Wir sind fernab von kargem Steppengras und müssen deshalb ziemlich gut aufpassen, wie lange und wie oft wir unsere Pferde auf die Weide stellen.

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: So, 24. Sep 2017 18:20    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe das Thema mal abgespalten, der Übersicht halber.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 25. Sep 2017 23:33    Titel:   Antworten mit Zitat

@sigga

du schreibst "...und wie man die Pferde dann bei Laune hält..." und da hake ich nach.
Gibt es Anhaltspunkte, dass Gras bessere Stimmung macht als Heu? Das ist mir zwar noch nicht aufgefallen, aber ich habe auch nie drauf geachtet.

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osch
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BeitragVerfasst am: Di, 26. Sep 2017 12:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Definitiv!! Wenn ich mir das im Sommer anschaue wie unsere über die Weide toben. Klar sie spielen auch ohne Gras aber grosse Weide ist ebend doch mal was anderes.
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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Di, 26. Sep 2017 12:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Hmm... Nalani ist auf einem Stoppelfeld völlig ausgeflippt vor Lebensfreude.
Hat das nicht eher mit der Größe der Fläche als der Menge an Gras zu tun?

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osch
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BeitragVerfasst am: Di, 26. Sep 2017 12:28    Titel:   Antworten mit Zitat

sowohl als auch wenn ich mir simon anschaue wenn der auf Gras kommt - aus beiden Seiten des Mauls hängt das Gras noch raus und er tollt rum wie blöd. Er frisst halt gern und spielt gern da kann man beides verbinden.... Vor Lachen auf dem Boden rollen
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sigga



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BeitragVerfasst am: Di, 26. Sep 2017 17:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Herbstgold hat Folgendes geschrieben:
@sigga

du schreibst "...und wie man die Pferde dann bei Laune hält..." und da hake ich nach.
Gibt es Anhaltspunkte, dass Gras bessere Stimmung macht als Heu? Das ist mir zwar noch nicht aufgefallen, aber ich habe auch nie drauf geachtet.


Ich versuch das mal aus meiner Sicht zu erläutern.

Man kann auch mit sehr durchdachten Systemen nicht vermeiden, dass Pferde bei Heufütterung weniger Bewegung während des Fressens machen und eine unphysiologische Fresshaltung einnehmen.
Ich weiß, dass Du Dir da mit vielen Futterplätzen sehr viel Mühe machst, aber der Stress beim Fressen aus Heunetzen/Raufen ist tendenziell höher. Man merkt bei unseren z.B. auch, dass dieser Stress trotz ad libitum Fütterung dann größer wird, wenn das Futter zwischenzeitlich zur Neige geht.
Das Grasen an sich ist in meinen Augen auch einfach ein psychologisch wichtiger Faktor, es ist ein anderer "Vorgang" als Heu fressen und es ist für die Pferde dabei auch besser möglich, mehr Individualabstand einzuhalten.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 26. Sep 2017 19:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Ok ja, man kann immer nur in der jeweiligen Situation das beste draus machen. Mal muss man den einen Nachteil in Kauf nehmen, mal den anderen.
Durch den Paddock Trail (550m) laufen meine tatsächlich mehr als zuvor mit derselben Fläche als Weide (damals eben anders aufgeteilt). Die Bewegung ist hier also kein Faktor.
Da sie sich aussuchen können, ob sie vom selben oder vom benachbarten Netz fressen, ist das auch geregelt.
Die Kopfhaltung ist wirklich nicht dieselbe und dafür habe ich keine Lösung. Bei passendem Wetter (kein Regen, kein Wind) füttere ich möglichst oft vom Boden (längs dem Zaun, damit sie nicht reinpieseln). Was ich - der Rehe-Stute - nicht bieten kann, ist dass die aufzunehmenden Halme fest sind und abgerupft werden müssen.
Hier habe ich nicht den Eindruck, dass die Stimmung anders ist als mit Weide, aber das ist ein subjektiver Eindruck bei nicht-repräsentativer Ponyzahl.

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Lilli




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BeitragVerfasst am: Mi, 27. Sep 2017 09:47    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine 4 Stuten laufen, rennen und toben auch wenn sie auf die 1 ha große Weide kommen. Sonst stehen sie in einem kleinen Trail und wandern immer rund von einem Futterplatz zum nächsten. Sie laufen definitiv mehr, als auf der Weide. Da ist nämlich nach 10 min Schluß mit Lustig und nur noch fressen angesagt.

Ich hänge die Heunetze teils in Bäume oder in große Traktorreifen, dort zupfen sie in natürlicher Haltung. Nachteile in Muskulatur oder Zähne habe ich keine, trotz 2 Rehepferden mit Maulkorb auf der Weide.

Bin als Jugendliche lange bei einem alten Kavallerieoberst geritten. Seine Pferde standen in Ständern, kamen morgens zum Misten 1 Stunde auf die Weide und waren rappelfett! Die bekamen morgens und abends einen 20l Eimer voll mit Hafer, Rübenschnitzel und Kleie. Jeden Tag. Die sind geplatzt. Rehe hatten sie keine, aber Kolik. Jeden Sonntag, wenn die Hausfrauen noch Müsli reingekippt haben. Sind dann auch öfter mal daran eingegangen.
Futtermenge ebenso in einer kleinen Reitschule. 20l Saft und Kraftfutter. Heu auch 2x, so ca. 2 kleine Abschnitte pro Pferd. Die kamen nur Sonntag nach der Reitstunde 1 Stunde auf die Koppel. Alt wurden die auch nicht nein

Also sooo toll war es mit Futter und Gesundheit früher nicht. Wir hatten wohl nur eine andere Wahrnehmung.
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sigga



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BeitragVerfasst am: Mi, 27. Sep 2017 18:04    Titel:   Antworten mit Zitat

@ Lilli

es ging doch auch nirgends darum, dass es früher besser gewesen sein soll völlig verwirrt

Und natürlich gibt es bei Weidehaltung auch verschiedene Spielarten. Unsere wandern beim Grasen sehr viel durch die Gegend und rennen auch zwischen durch flotter. Es wird zwischen Gras und Heu/Stroh von sich aus gewechselt, ausgiebige Fresspausen gemacht.

Wenn Pferde sehr eingeschränkt auf der Wiese stehen und diese dann auch noch völlig ohne Struktur ist, dann ist klar, dass Fressen immer Vorrang hat und sich das mit Bewegung bald mal erleidigt hat.

Apropos Zufüttern: Heu wird zwar aus Gras gewonnen, aber die Inhaltsstoffe hängen da dann auch sehr von Schnittzeitpunkt, Herstellung und Lagerungsdauer ab. Und ich meine da jetzt nicht nur Nährstoffe, sondern vor allem Vitalstoffe. Bzw. muss man z.B. den Eiweißgehalt im Auge behalten um keinen Mangel zu erzeugen.

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Mi, 27. Sep 2017 19:20    Titel:   Antworten mit Zitat

sigga, was verstehst du unter Vitalstoffen?

meines Wissens nach sind Pferde durch Gras/Heu reichlich mit Eiweiß versorgt, hier besteht also nur in den seltensten Fällen ein Mangel.

Sobald man Pferden Weideflächen zur Verfügung stellen kann, die echte Struktur haben, ist man glaube ich eh glücklich. Vorausgesetzt natürlich Futterbedarf des Pferdes und Weideaufwuchs passen zusammen. Da das aber nur selten der Fall ist, haben wir es mit zugeteilter Grasmenge zu tun, die dann nicht wirklich zu Bewegung anregt. In dem Fall empfinde ich den Verlust, den ein Pferd durch den "Entzug" von Weide hat, als relativ gering.
Die endgültige Verantwortung liegt hier beim jeweiligen Pferdebesitzer, der die Bedürfnisse und Umstände abgleichen muss. Da muss der eigene Idealismus auch mal hinten anstehen.

Mein Reitpferd steht im Winter im Paddocktrail und im Sommer auf 24h Koppel. Die meisten Koppeln sind sehr langweilig und ich bedaure mein Pferd nicht besonders, dass die Saison bald rum ist.

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