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Stürmisches Verhalten   
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Mokka





Anmeldungsdatum: 29.07.2017
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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 13:44    Titel: Stürmisches Verhalten   Antworten mit Zitat

Hi zusammen,

war heute nochmal beim Hof weil es am Freitag für mich offiziell los geht dort, um nochmal den Ablauf mit zu machen und falls noch was unklar ist.
Beim auf die Koppel lassen (bin mit dem Besitzer mit gelaufen) kam es zu Gerangel, weil einer der Jungs da sehr stürmisch sei. Dabei kam er an den Stromzaun, (Die Quer-Absperrung vor dem Eingang Koppel) schreckte zurück und erwischte meinen Fuß. Ich hab es anschließend mit den Besitzern besprochen, auch wie ich so eine Situation dann alleine händeln soll. Da sich die Pferde bei mir als unbekannte vermutlich nicht ganz selbstverständlich lamfromm geben werden sondern auch austesten was sie mit mir alles machen können.

Die Besitzerin macht den Strom immer aus bis sie auf der Koppel sind, allerdings besteht dann die Wahrscheinlichkeit dass besagtes Pferd unter der obersten Absperrung drunter durch geht, weil er es nicht erwarten kann auf die Koppel zu dürfen. Wenn ich währenddessen gerade die mittlere und untere Absperrung zur Seite mache, kann ich im Eifer über den Haufen gerannt werden. Würde laut Besitzerin zwar nicht passieren, aber ich bin mir da nicht sicher gerade weil ich die Pferde nicht wirklich kenne.

Aus dem Grund lässt ihr Mann widerum den Strom an, damit wenn das eine Pferd unter der Absperrung durch wollte, es aufgehalten wird und man nicht überrannt wird. Dann stehe ich aber wunderbar direkt nebendran (Pferde sind frei, da es der eingezäunte Weg vom Offenstall zur Koppel ist) und mittendrin, wenn ein Pferd bockt, tritt, scheut oder was auch immer.
Kann ja auch mal zu Gerangel unter den Pferden kommen und ich stünde dann in der Ecke zwischen Einzäunung und Koppel-Absperrung ohne Ausweichmöglichkeit.

Mir wurde dann alternativ vorgeschlagen, ich könne auch eine Gerte mitnehmen um die Pferde auf 2m Abstand zu halten, während ich die Absperrung zur Koppel öffne.
Trotz stabiler Reiterstifel kann ich momentan nur auf Krücken laufen, der halbe äußere Fußrücken stand unterm Pferd. Das an sich macht mir nichts, mir ist bewusst dass sowas passieren kann und das war auch keine Absicht vom Pferd. Mir geht es jetzt eher darum, die (aus meiner Sicht nicht ganz ungefährliche) Situation für mich zukünftig zu entschärfen. Mit der Frage, was ich zukünftig anders machen könnte, damit so etwas oder gar schlimmeres, mögichst nicht mehr passiert. Habt ihr da vielleicht eine Idee?

Lg Mokka.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 14:02    Titel:   Antworten mit Zitat

An dieser Situation erscheint mir so Viele so falsch, dass jeder Ratschlag nach hinten losgehen kann.
In jedem Falle würde ich jedes Pferd einzeln führen, auf der Koppel umdrehen sodass es mich anschaut, und dann - ein paar Meter von jedem Zaun entfernt - das Seil oder das Halfter abmachen.
Bedingung ist jedoch:
a) die anderen Pferde lassen das Pferd in Ruhe
b) das Pferd am Halfter reißt sich nicht schon vorher los
und immer noch besteht die Gefahr, dass das loslaufende Pferd nach hinten ausschlägt (und damit du noch zurückweichen kannst, solltest du eben ein paar Meter vom Zaun entfernt stehen).

Alles mit zusätzlicher Litze und Gerät an oder aus sind hilflose Rettungsversuche für unerzogene Pferde. Und mit solchen umzugehen, mag ich niemandem anraten. Schon gar nicht jemandem mit Handicap.

So leid es mir tut, kann mein Ratschlag nur lauten: Hände weg.

_________________
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itmotte



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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 14:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Die Pferde wirst du nicht sofort erziehen können und die Fehler sind schon gemacht. Um dich zu sicher hätte ich eine andere Idee, wenn du da denn beginnen willst/musst.

Lass den Strom an, mache die untere und obere Litze weg und öffne die letzte Litze von innen (oder halt die oberste, wenn es dir dann leichter fällt, auf die andere Seite zu kommen).

Nun hast du die letzte Litze noch in der Hand und eine Absperrung vor deinem Körper, außerdem stehst du nicht in dem engen Gang.

Grundsätzlich wäre es wichtig, dass die Pferde alle drei den persönlichen Bereich des Menschen respektieren. Das ist eine Hausaufgabe für die Besitzer und dich....

Schwieriger Start.

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RainerB



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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 14:36    Titel:   Antworten mit Zitat

Da gab es vor kurzem in der Horseman einen kontroversen Artikel zu dem Thema Elektrozaun:
https://www.facebook.com/horsemanmagazin/posts/1460378037354644
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Mokka





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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 17:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

erst Mal danke für die ehrlichen und direkten Worte. Smile

Einzeln führen ist so nicht möglich. Der Weg vom Offenstall und die Koppel sind nur durch die besagte Absperrung getrennt. Alle Pferde können frei vom Offenstall bis zum Eingang der Koppel laufen. Sobald man zum Öffnen der Koppel geht, folgt die Gruppe. Der Weg zur Koppel ist auch nur ca. 4 Meter breit. Wenn sich die ganze Truppe am Eingang zur Koppel tummelt, bleibt generell nicht mehr viel Platz. Ich werde aber fragen, ob man zwischen Offenstall und dem Weg zur Koppel absperren kann, dann könnte ich jedes Pferd einzeln den Weg entlang führen.

Ich weiß im Moment die Situation nicht einzuschätzen.
Die Besitzerin meint, das seien Pferde die zur Theapie eingesetzt würden, wenngleich sie alle aus schlechter Haltung übernommen wurden. Und da bräuchte man keine Angst haben, die würden weder austreten noch sonst was derartiges machen. Nur der eine sei eben etwas stürmisch. Hände weg, naja. Am Freitag soll ich die Truppe alleine versorgen 2x täglich. Die Pflegerin davor hatte immer ihre 2 Kinder (10+11 Jahre) dabei. Meine Sorge ist, wenn die beim Besitzer schon so Zicken machen, wie sie dann bei mir alleine sein werden.

Dass ich nicht sofort was an den Pferden ändern kann ist klar. Vermutlich wird es die Besitzerin deshalb locker sehen, weil die Pferde auf sie eben hören, auf mich aber eben noch nicht.
Ja die Absperrung von innen weg zu machen wäre zumindest für Freitag eine Lösung, bis ich das bzgl. der Absperrung für den Weg ansprechen kann. Als Dauerlösung möchte ich das aber nicht lassen.

Sobald wir mit der Bodenarbeit anfangen, (ich bekam die Option mir eines der Pferde auszusuchen mit dem ich ggf. intensiver arbeiten möchte) hab ich mir überlegt, mit den stürmischen Kandidat heraus zu picken. Damit ich ihn zukünftig auf jeden Fall in den Griff bekommen kann.

Weshalb auf der Absperrung selbst Strom drauf ist, kann ich nicht sagen. Um die Koppel herum würde ich noch einen Sinn darin sehen. Aber braucht man denn auch Strom, um den Offenstall von der Koppel zu trennen? (Die Absperrung zur Koppel sind 3 gespannte Spiralfedern mit Abstand übereinander). Zwischen den 3 Spiralfedern würde doch auch ohne Strom kein Pferd durch krabbeln, oder? Sind die Pferde auf der Koppel, bleibt die Absperrung sowieso offen. Abends wird die Absperrung zu gemacht und unter Strom gesetzt.

Ok am Freitag werde ich die Absperrung erst Mal von innen öffnen und dann bei den Besitzern das mit dem einzeln führen ansprechen.
Finde es ja wirklich schön, wenn es bei den Besitzern anders/besser klappt. Aber ich bin nicht die Besitzer und brauche (aus meiner Sicht) eben eine Möglichkeit, die für mich geeignet ist.

Danke euch erst Mal! den Partner ganz lieb drücken

Lg Mokka.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 17:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Es wird immer schlimmer: die Spiralfedern sind für Pferde absolut ungeeignet!

Da hat es schon schlimme Unfälle gegeben, weil sich darin Schweifhaare verfingen und das Pferd panisch wurde, zog und zerrte... Das wurde für coole Kühe erfunden.

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Mokka





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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 19:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Ohje. nein
Das mit den Spiralfedern habe ich auch gelesen, wo sich ein Pferd mit dem Schweif verfing, panisch wurde und die gesamte Einzäunung abriss.
Ich bezweifle aber das es was bringt, würde ich da was sagen. Erstens weil ich selbst mindestens 10x unerfahrener und unwissender bin als die Besitzer. Zweitens, weil mein bisheriger Eindruck ist, das sie von ihren Ansichten und Methoden überzeugt zu sein scheint. Zumindest durch die lockere Aussage, diese Pferde würden zB nie austreten, habe ich den Eindruck.

Vielleicht wissen sie es nicht besser oder haben es falsch erzählt bekommen. Ich will da keinem irgendwas unterstellen. Bei Pferdeleuten gibt es ja eh zig verschiedene Meinungen zu allem. Für mich fand ich erst Mal wichtig, dass ich das Versorgen zukünftig unfallfrei überstehe. Ohne dafür zu diversen Gewaltmitteln greifen zu müssen.
Ich fühlte mich da bei meinem Problem von den Besitzern im Stich gelassen und auch nicht richtig ernst genommen.

Es sind zumindest "nur" Pferde, keine Elefanten oder Löwen. Das "nur" deshalb, weil ich mit Pferden immerhin kein kompletter Anfänger bin. Die wichtigsten Grundlagen sind mir bekannt und ich nehme für Freitag zur eigenen Sicherheit einen Strick oder eine Gerte mit. Um für einen wirklichen Notfall was dabei zu haben.
Leichtfertig benutzen werde ich es nicht, aber zumindest sicherer fühlen werde ich mich dann mal.

Lg Mokka.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 08. Aug 2017 19:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Wahrscheinlich bin ich nicht mehr dein Lieblingsuser traurig doch ich bin schon wieder dagegen....

Wenn die Pferde nicht gelernt haben, einem Schlag mit dem Seil oder dem Stick respektvoll und prompt zu weichen, ist es sehr riskant, das nun ohne Vorbereitung einsetzen zu wollen. Du riskierst entschlossene Widerworte. Schau dir vorher genau an, wie lang so ein Hinterbein wird und bleib aus der Reichweite.

Und für den Notfall ist das Handy gedacht.

Meistens geht nach so viel Vorbereitung ja alles gut und später kann man drüber schmunzeln.

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Mokka





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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 09:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Keine Sorge, ich hab ja nach Tipps gefragt. Ironie

Mir wurde es von der Besitzerin vorgeschlagen bzw. angeboten, ich können eine Gerte mitnehmen um die Truppe auf Abstand zu halten. Und die Maßregelung mit dem Strick um zurück zu weichen kennen sie von der Besitzerin. Ich weiß, ich bin aber nicht die Besitzerin. Nur, wenn ich mitten im Gerangel stehe (zB auch Abends beim Füttern) wird mir direkt in dem Moment das Handy nicht nutzen, um mich zu schützen.

Lg Mokka.
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HorsemanKrümel
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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 10:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Hmmmm.... also irgendwie hab ich das Gefühl, dass es dir nicht gut tut, dort zu arbeiten.
Musst du das denn machen? So wie ich es verstanden habe, gehört dir ja nicht ein einziges der Pferde. Und wenn du so unsicher bist und die Pferde schlecht erzogen sind, dann bist du eigentlich relativ handlungsunfähig. Umerziehung ist schwierig, wenn die Besitzer stetig dagegen arbeiten. Und Erziehung ist nötig, wenn Pferde Menschen umranzen. Unabhängig von der Kompetenz des Menschen. Denn schließlich ist es ziemlich gefährlich, wenn Pferde nicht den entsprechenden Respekt haben, dass sie einem eben nicht auf die Füße hüpfen. Auch für Unbeteiligte, falls man mal unterwegs ist. Denn ein Pferd, das schon Zuhause andere Leute bufft, wird im Zweifel nicht vor einem Kind oder Rentner stehen bleiben wenn es sich mal erschrickt.

Wäre es für dich nicht eventuell sinnvoller und erfüllender, dir eine Reit-/ Pflegebeteiligung zu suchen, bei der du gemeinsam mit dem Besitzer am horsemanship arbeiten kannst?

_________________
Menschen, die gut mit Pferden umgehen können, hören sie sprechen.
Menschen, die sogar sehr gut mit Pferden umgehen können, hören sie auch flüstern.
Jedoch Menschen, die gar nicht mit Pferden umgehen können hören sie nicht einmal schreien!
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Mokka





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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 11:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

müssen tu' ich das nicht.

Unsicherheit wäre aus meiner Sicht nicht das Problem. Wenn man nicht gerade Profi oder zumindest sehr erfahren ist, würden viele mit einem schwierigen fremden Pferd nicht sofort beim 1. Mal perfekt klarkommen. Außer 2h Einarbeitung was bei der Versorgung alles gemacht werden muss, habe ich die Pferde bisher nicht näher kennen gelernt. Kenne ihren jeweiligen Charakter, Verhaltensweisen, Macken, etc. nicht. Irgendwo klar, dass man dann unsicher ist wenn man zum ersten Mal komplett alleine mit der Gruppe klarkommen soll. Ein Pferd einzeln in einer Box zu versorgen und einzeln zu führen ist auch noch Mal was anderes, wie wenn man eine Gruppe händeln muss. Meine bisherigen Kentnisse im Umgang und Versorgung beziehen sich nur auf Pferde, die jeweils einzeln in einer Box gehalten wurden.

Wenn ich die Pferde besser kenne und vor allem weiß, mit wem ich wie umgehen muss, wer wo seine Macken hat, usw. wird es besser sein. Ich werde dann auch mit der Besitzerin zusammen regelmäßig Bodenarbeit machen, dadurch werde ich dann auch die Pferde besser kennen lernen. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller gewesen, wenn man zu erst 1-2 Mal Bodenarbeit gemacht hätte, bevor ich dort anfange anstatt umgekehrt.

Mir war es jetzt erst Mal wichtig, für ab Freitag eine kurzfristige Lösung zu haben. Da ich die Antwort der Besitzer für mich nicht als hilfreich empfand.
Ich kann aber auch nicht ausschließen, ob ich mir vielleicht (unberechtigt) zu viele Gedanken und Sorgen mache. Oder ob ich die Situation an der Absperrung vielleicht falsch oder übertrieben einschätze. Eigene Experimente (zB den stürmischen ohne vorherige Absprache führen und riskieren das er sich evtl. losreißt) werde ich nicht machen. Sondern nur in dem Rahmen handeln, wie es auch mit den Besitzern abgesprochen ist.

Lg Mokka.
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osch
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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 12:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Nach allem was ich gelesen habe nochmal den Ratschlag von Herbstgold

Zitat:
So leid es mir tut, kann mein Ratschlag nur lauten: Hände weg.


Entweder man beseitigt dieses Chaos oder Hände weg.
Die Unfallgefahr für dich erscheint mir immens für dich. Bis hier hat es "nur" deinen Fuss erwischt. Wenns der kopf ist wars das...

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Mokka





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BeitragVerfasst am: Mi, 09. Aug 2017 19:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

werde morgen noch Mal hin gehen und die ganzen Dinge durchsprechen, bevor es am Freitag für mich alleine los geht.
Dann morgen mit den Besitzern zusammen eine gemeinsame Lösung für die Koppel Problematik finden. Und das auch nochmals in deren Beisein durchführen.

Kann ja sein, dass ich da vielleicht zu übertrieben unsicher bin gerade nach dieser schwierigen Situation neulich. Andererseits wäre es mir wichtig, dass die Besitzer dann auch auf meine Unsicherheit eingehen wenn sie mir ihre Pferde anvertrauen.
Ich warte ab, wie es morgen wird. Gedanken gemacht habe ich mir nochmals darüber.

Ich werde zum Öffnen der Absperrung den Strom aus machen, (die Option wurde mir überlassen) und die Absperrung von innen öffnen. Dabei die 2 unteren Spannfedern erst in die obere hängen, sodass das eine Pferd nicht die Möglichkeit hat vorzeitig drunter durch zu gehen. Und dann von innen die obere Spannfeder zur Seite öffnen. Aber ohne Strom, weil die Situation neulich nur deshalb passierte, da das eine Pferd in seinem Eifer an den Strom kam und deshalb panisch wurde und zur Seite sprang.
Gleichzeitig werde ich aber auch noch die Option mit dem Halfter ansprechen, ob die Besiter da eine Möglichkeit sehen es so zu lösen.

Je nachdem wie es dann morgen verlaufen sollte, habe ich danach noch die Möglichkeit mich zu entscheiden. Kann ja auch sein das wir eine gute Lösung finden morgen.

Lg Mokka.
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Mokka





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BeitragVerfasst am: Do, 10. Aug 2017 10:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Wir haben jetzt eine gute Lösung gefunden.

Das mit dem auf die Koppel lassen haben wir noch mal alle gemeinsam in verschidenen Möglichkeiten geübt. Und auch worauf man achten muss. Die Absperrung von innen auf zu machen ist auch kein Problem.
Wir haben auch noch weitere Alternativen besprochen, mit Gerte, mit Strick, und notfalls auch mit Halfter.

Für morgen sind wir so verblieben, das sie nicht auf die Koppel kommen. Es kommt noch eine Frau dazu welche die Pferde kennt und mir beiseite steht falls was ist. Und ab Montag fangen wir dann direkt regelmäßig mit Bodenarbeit an.

Wie geagt, das eine Pferd kam an den Strom und machte einen Sprung zur Seite. Aber das würde vermutlich nahezu jedes Pferd auf der Welt so machen wenn es an den Stromzaun kommt. Und auch das liebste und ruhigste Pferd kann mal aus anderen Gründen treten und man steht im Weg. Zu den Grundregeln gehört ja auch, das man nicht direkt hinter dem Pferd herum steht. Es sind ja trotz aller Erziehung und Domestizierung Tiere, die man nie zu 100% kontrollieren können wird. Und für mich ist es das erste Mal mit Pferden in einer Offenstall Gruppe, das ist nicht vergleichbar mit einem Pferd in einer Box. Aber ich bekomme jetzt entsprechend Unterstützung und kann ja sein, das ich meine Unsicherheit beim letzen Mal nicht deutlich genug gemacht hatte. Oder das ich wie gesagt unsicherer bin als es sein müsste.

Alles Liebe, Mokka.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Do, 10. Aug 2017 10:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Super.
Ein klares/klärendes Wort zur rechten Zeit - und auch mal ein "nein", wenn man sich überfordert fühlt. Das ist gut.

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