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Gebisslos ausreiten   
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HorsemanKrümel
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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 09:50    Titel: Gebisslos ausreiten   Antworten mit Zitat

Moin!

Ich habe die SuFu bemüht, weil ich der Meinung war, dass wir das Thema schon mal ausgiebig hatten, aber ich habe leider nichts gefunden.

Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn ich gebisslos ausreite?
Ich reite momentan mit Natural Hackamore aus und weil ich mir unsicher bin, wie das rechtlich aussieht, habe ich eine Trense drauf, die Zügel griffbereit am Sattel befestigt, aber fasse sie eigentlich gar nicht an. Nur für den Fall, dass etwas passiert und man mir nachweisen will, dass ich mein Pferd nicht im Griff habe. Dann habe ich wenigstens eine Trense und somit eine "adäquate Einwirkungsmöglichkeit" zur Verfügung gehabt.

Meine Versicherung schließt das Reiten mit gebissloser Zäumung auch im Gelände ausdrücklich ein.

Aber was wäre wenn?
Da ich Nalani bisher ausschließlich gebisslos geritten bin (außer einmal zum Ausprobieren auf dem Platz mit Trense), bin ich der Ansicht, dass ich mit Knotenhalfter die beste Einwirkung auf sie habe. Wenn nun etwas passiert, was passiert dann?
Prüft die Versicherung, ob ich tatsächlich in der Lage bin, mein Pferd mit gebissloser Zäumung ausreichend kontrollieren zu können? Wer prüft das? Ein Gutachter der FN?
Kann es mir passieren, dass die Versicherung dann einfach nicht zahlt, obwohl es eigentlich im Vertrag steht?

Mal abgesehen von der Versicherung - kann man mich dann auch noch anders belangen?
Ich bin keine Juristin, aber ich kann mir vorstellen, dass man noch ein Verfahren wegen "Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr" bekommen kann oder sowas in der Art. Also auch strafrechtlich belangt werden kann wenn zum Beispiel das Pferd mich abwirft, auf die Straße läuft und ein Auto ausweicht und gegen einen Baum knallt.

Ich will nicht schwarz malen, aber ich möchte gerne sicher sein.

Jetzt bin ich nämlich am Überlegen, wie ich das mit der Trense mache.
Natural Hackamore drauf, dann Trense drüber. An meinem Sattel habe ich am Vorderzwiesel ein Strohband befestigt, in das ich die Trensenzügel knote, damit die nicht verrutschen. Ich könnte jederzeit in die Zügel fassen, tue es aber nicht.
Das ganze ist echt umständlich und viel Seilzeug. Mich nervt das.

Deshalb habe ich überlegt, mit Trense reiten zu lernen. Aber eigentlich fühle ich mich damit nicht wohl.
https://youtu.be/4tB2O2JppK4
Da schlackert und wackelt alles, im bin total unruhig mit den Händen und Beinen und überhaupt. So kann ich doch nicht ausreiten! wacko
Das kann man lernen, ja. Aber ich möchte auch mit meiner täglichen Reitweise ausreiten.

Also wie handhabt ihr das?

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itmotte



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 10:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine Versicherung schließt gebissloses Reiten ein und ich habe mir vorgenommen nie mit Gebiss zu reiten.

Die ersten kleinen Ausflüge mit Natural Hackamore habe ich schon gemacht. Ich bin aber auch schon mal mit Kappzaum und Lederzügel darin unterwegs gewesen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dort besser in Richtung Anlehnung gehen kann.

Den Longenkurs von Babette Teschen fange ich grad wieder an zu bearbeiten und Molly weiß sofort, dass ich mit dem Kappzaum Führen in Stellung verlange. Da geht sie einfach schöner.

Die Zukunft wird also eher Kappzaum sein und vielleicht viel später Bosal, aber nie und nimmer möchte ich eine Stange Eisen in ihr Maul stecken (oder Kunststoff oder oder), das ist mein fester Vorsatz. Ich bin bei allen meinen früheren Pferden und Reitbeteiligungen mit Gebiss geritten und fand es auch damals nicht schlimm, doch jetzt möchte ich es nicht mehr.

Bitte nicht falsch verstehen, wer auch immer mit Gebiss reitet, kann das auch weiterhin machen und ich glaube nicht, dass ich dadurch ein besserer Mensch bin. Das ist so ähnlich wie bei Vegetariern, ich hab das für mich und mein Pferd entschieden, muss aber niemanden "bekehren".

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michi&romeo



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 10:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich reite seit Jahren nur noch gebisslos und zwar ausnahmslos. Also auch draußen.

Jetzt ist es auch in Österreich so, dass "angemessene Zäumung" im Straßenverkehr wohl auch Trense bedeutet. So genau sagt das halt keiner, man ist wohl im Zweifel auf die Gunst eines Gutachters angewiesen. Versicherung sagt zwar egal, aber auch die versuchen doch im Schadensfall alles, um nicht zahlen zu müssen.

Ich will auch einfach nicht mehr mit Trense reiten, zumal ich WEISS, dass der Herr Pony ohne genauso sicher is. Sprich, Sturschädel siehts nicht ein *gg*. Mein Aufenthalt im Straßenverkehr beschränkt sich aber auch auf Querungen und Seitengassen, die ich zumeist führe. Was man eigentlich ja auch nur auf Trense dürfte, aber siehe oben *gg*. Angesprochen hat mich noch nie wer, ich glaub die Nichtpferdeleute sehen das ja garnicht.

Is wie in allem, was ich mir so an "Mach ICH halt so" herausnehme, nix, wo ich eine generelle Empfehlung aussprechen würde, aber ich mach es so. Und ich arbeite natürlich daran, dass möglichst nichts sein kann, sprich daran, mein Pferd so bombensicher und in jeder Situation haltbar zu machen wie nur irgendwie möglich.

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sigga



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 10:42    Titel: Re: Gebisslos ausreiten   Antworten mit Zitat

HorsemanKrümel hat Folgendes geschrieben:


Deshalb habe ich überlegt, mit Trense reiten zu lernen. Aber eigentlich fühle ich mich damit nicht wohl.
https://youtu.be/4tB2O2JppK4
Da schlackert und wackelt alles, im bin total unruhig mit den Händen und Beinen und überhaupt. So kann ich doch nicht ausreiten! wacko
Das kann man lernen, ja. Aber ich möchte auch mit meiner täglichen Reitweise ausreiten.


Wie sieht das denn ohne Gebiss aus? Unruhiger Sitz und unruhige Hände haben ja per se eigentlich nichts mit der Art der Zäumung zu tun. Und je nach gebissloser Zäumung kann so eine unruhige Hand auch durchaus am Nasenrücken ausgesprochen unangenehm sein.

Ich handhabe es derzeit so, dass ich ohne Gebiss unterwegs bin mit meiner alten Stute und das Risiko eingehe, weil ihr trotz all der Verbesserungen ein Gebiss immer noch Stress verursacht und sie ohne deutlich besser und feiner reagiert. Ich versuche aber, die Anforderungen so vernünftig zu stellen, dass wir tunlichst nicht in eine Situation kommen, wo ich mir die Frage dann konkret stellen muss. Lässt sich natürlich nur bis zu einem gewissen Grad vermeiden, aber man kann ja zumindest bewusst mehr oder weniger Risiko eingehen. Grundsätzlich bin ich auch ohne Gebiss versichert, aber so genau kann das wohl keiner sagen, wie das dann im konktreten Fall ausgelegt wird.
Es gab ja da sogar mal einen Fall, wo ein Halfter zum Führen nicht reichte, als ein Pferd sich beim außerhalb der Umzäunung grasen erschreckt hat, ausgekommen ist und einen Unfall verursacht hat.

Meine Junge arbeite ich derzeit noch ohne Gebiss, aber geplant ist es jedenfalls in Zukunft mal. Wobei ich auch immer mal wieder bei meiner alten Stute das Thema angehe, einfach weil für mich die Art der Ausrüstung immer davon abhängt, was ich tun möchte. Und ein Vorteil beim Gebiss (zumindest bei der Fulmer Trense oder dgl.) ist, dass ich keinen Nasenriemen brauche. Denn der stört bei der gymnastischen Arbeit doch sehr, wenn man mit Kauübungen arbeitet und Pferde noch sehr verspannt sind und zum Ausgleich das Maul auch mal weiter aufmachen möchten/müssen (nicht sperren, sondern wirklich Kiefer lockern, Gähnen). Da muss ich mir beim Kappzaum helfen, dass ich je nachdem, woran wir arbeiten, den unteren Riemen lockerer oder fester schnalle bzw. auch mal ganz aufmache.
Und um gleich dem Einwand zu begegnen, ja, Knotenhalfter würde das Maul öffnen zulassen, kommt für mich aber für die gymnastische Arbeit und zum vernünftigen Reiten nicht in Frage, weil es viel zu sehr verrutscht und meine Stute aufgrund ihrer Probleme viel Unterstützung braucht.

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itmotte



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 10:44    Titel:   Antworten mit Zitat

Ein paar deutsche Anwälte habe dazu auch ihren Senf gegeben und sehen strafrechtlich Probleme und ja man ist dann auf den Gutachter angewiesen....

http://www.barnboox.de/pferdewissen....n-ohne-sattel-und-gebiss/

Aber wenn ich mit Kappzaum und Zügeln unterwegs bin, dann sieht kein Laie, dass ein Gebiss fehlt, beim natural Hackamore fällt es hingegen jedem auf.....

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osch
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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 11:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Mein Pferd kennt kein Gebiss, ich reite ausnahmslos gebisslos, alle anderen bei uns ebenfalls.

Es gibt kein Gesetz welches ein Gebiss vorschreibt.

Versicherungen in Deutschland haben gebissloses Reiten fast alle mit drin.

Der schlimmste Fall wäre ein Unfall mit einer Anzeige gegen dich
dann wird es ein Fall für den Richter und Staatsanwalt (beide haben keine Ahnung was Zäumungen sind) also wird ein Gutachter geholt.

Der Gutachter kann einer von der FN sein aber er ist gesetzlich gebunden unabhängig zu handeln also wird er wohl auch in der VFD sein oder keinem Verband angehören. Seine Entscheidung auf Grund der Ausbildung bei der FN wäre quasi ein Freispruch da es nicht unabhängig ist. Gesetzlich wie schon gesagt gibt es keine Vorschrift die besagt ein Gibiss muss sein..

Es gibt nur
-- "geeignet Person" (hier wäre es hilfreich wenn man irgendwelche Scheine hat, an
Fortbildungen et.. teilgenommen hat und und und)
-- "ausreichende Einwirkung" auch hier ist das eine Einzelfallentscheidung Wissenschaftlich
wurde belegt das die Ausbildung und nicht die Zäumung ein Pferd entscheidend ist.

Rückendeckung
Ja etwas und es wird besser
VFD ARPO hat den passus Gebisspglicht entfernt
FN hat eigene gebisslose Prüfungen (Gutachte der FN werden besonders jetzt nicht dem eigenen Verein in den Arsch treten)

Fazit
Ich reite bilde mich weiter mache vielleicht noch Scheine und schraube nie ein Gebiss ins PFerd

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 17:40    Titel:   Antworten mit Zitat

itmotte hat Folgendes geschrieben:
Ein paar deutsche Anwälte habe dazu auch ihren Senf gegeben und sehen strafrechtlich Probleme und ja man ist dann auf den Gutachter angewiesen....

http://www.barnboox.de/pferdewissen....n-ohne-sattel-und-gebiss/


Genau das ist die Krux und Viele machen sich das nicht klar:

durchaus möglich, dass die Haftpflichtversicherung einverstanden ist und den Schaden zahlt.

Aber wenn der Geschädigte richtig sauer ist (oder eine bleibende Verletzung behält oder...), dann kann er Strafanzeige stellen und dann ist der Staatsanwalt am Ruder.

Die Sache mit dem Gutachter ist problematisch. Die Gutachter werden ja nicht von der FN geprüft und zugelassen, sondern von z.B. der Landwirtschaftskammer
"Personen, die als Sachverständige tätig sind oder tätig werden wollen, können auf Antrag
durch die von den Landesregierungen bestimmten Stellen oder nach Landesrecht
zuständigen Stellen für bestimmte Fachgebiete öffentlich bestellt und vereidigt werden,
sofern die besondere Sachkunde nachgewiesen wird."

Das tückische ist, dass es die Formulierung "Voraussetzung für eine öffentliche Bestellung ist eine einschlägige Ausbildung und eine
ausreichende Berufserfahrung" gibt und "einschlägig" bedeutet eben "nicht speziell". Wer also eine Spezialkompetenz hat als Horsemanshipinstruktor oder als Younghorsetrainer oder als Polospieler wird eventuell nicht anerkannt. Die FN dagegen schult auf eine Weise, die als umfassend und allgemeinbildend akzeptiert ist.

Man muss jedoch allein aufgrund der Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie ihre Kenntnisse auf FN-Basis gesammelt haben. Wenn wir also dafür sorgen wollen, dass es Gutachter gibt, die zusätzlich auch alle möglichen Alternativen kennen und einschätzen mögen, müssen wir sie produzieren, eventuell gar selbst einer werden.
https://www.hlbs.de/go/id/lmv/
Hinter diesem link verbirgt sich u.a. ein PDF mit Informationen, wie man Gutachter wird und wie ein Gutachter ein vereidigter (und damit vor Gericht verwendbarer) Gutachter werden kann.

Also nicht nörgeln, sondern in die Hände spucken, Kenntnisse sammeln und den Aufwand nicht scheuen, selbst Sachverständiger/Gutacher zu werden. Und immer bedenken: Wer sich in die Öffentlichkeit begibt - mit Kritik und Häme und Vorwürfen wird von seiten der Betroffenen (das sind bisher wir) und Wettbewerbern (denen mit strikter konservativer Einstellung) nicht gespart. Das muss man erst mal auf sich nehmen.

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HorsemanKrümel
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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 21:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Hmmm...
Naja, mir ist es wohl zu unsicher. Ich reite ja nun nicht fernab von Zivilisation, ich muss ständig Straßen queren bzw daran entlang reiten. Ich lege weder für mich, noch für mein Pferd die Hand ins Feuer, dass absolut nichts passiert.

Eine Abneigung haben weder Nalani noch ich gegen das Gebiss. Sie nimmt es (passiv getragen) gut an und es stört sie nicht.
Mich nervt das Getüddel mit den vielen Seilen, aber so what. Ich glaube, so ein Gerichtsprozess wäre mir auch nicht lieb.
Ich wüsste jetzt nicht, wie ich meinen Sachverstand nachweisen könnte. Parelli Level 1 wird ja wohl kaum ausreichen.

Ich möchte nicht Gutachter werden. Das ist mir zu viel Stress, Aufwand usw. und ich habe da keine Lust zu.

Gut, ich denke, ich persönlich werde weiterhin eine Trense rauflegen wenn ich ausreite.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Do, 20. Apr 2017 21:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe für mich entschieden, dass ich das Risiko beim Reiten trage. Ist ja weder ein Jungpferd (Raffi ist tatsächlich letzte Woche schon 9 Jahre alt geworden) noch fiel es jemals durch Nervosität auf etc.
Allerdings will ich ja auch irgendwann fahren und das wird mit Gebiss sein. Mehr Straßenverkehr und weniger Einwirkung erhöht das Risiko doch sehr.

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osch
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BeitragVerfasst am: Fr, 21. Apr 2017 12:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Wie gesagt es wird immer eine Einzelfall Entscheidung bleiben.
Sicherer wird es durch ein Gebiss nicht (beim Fahren evntl. schon).
Sicher ist nur den Hof nicht zu verlassen und mind. 2,90 m hoche Festumzäunung zu haben.

Doch kruemel! Auch der PNH Level Nachweis ist ein Nachweis.
Staatliche Nachweise gibt es nicht, auch die FN ist 'nur' ein Verein die Urkunden und Ausbildungsnachweise erstellt.
Gutachter kennen Parelli (die sind nicht blöd) und wissen wieviel Mühe sich jemand macht und besonders horsemanship zeigt das Vertrauen und sicheres Handling dir wichtig ist.

Ich halte auch genau das für den wesentlichen Punkt "Ausbildung"
Egal in welcher Form schreibt alles auf vom Kurs den ihr besucht habt bis hin zum Fachvortrag lasst euch bei geführten Ritten eine Teilnahme bestätigen etc... Ich nenne es mal Ausbildungsbuch und auch für einen selber eine Timeline

wer in Deutschland , Deutsche Nachweise sucht, hier wäre die VFD Ausbildung ein guter Weg.
Ich veranstalte bei uns am Stall im August Pferdekunde 1 (2 Tage ein WE) + Prüfung. Das ist ein guter Anfang um mal 'offizielle Scheine' zu haben. Danach werden wir auch Geländereiter und PK 2 angehen und irgendwann die Rittführer Ausbildungen. Vielleicht hat ja jemend Interesse.

Katrin Bachmann (VFD Übungsleiterin) wird bei uns die Kurse machen, sie hat übrigens NULL Bedenken gebisslos incl. Prüfung zu gehen Ironie

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Fr, 21. Apr 2017 12:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Beim VFD hat es zudem im letzten Jahr zum ersten Mal die Fortbildung zum Sichrheitsexperten gegeben.
Eine Alternative zum FN-Gutachter?!

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osch
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BeitragVerfasst am: Fr, 21. Apr 2017 13:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja würde ich so sehen aber sooooo böse sind die FN Gutachter scheinbar garnicht.
1. Sie MÜSSEN unabhängig beurteilen
2. es sind kaum bis garkeine Rechtskräftigen Urteile GEGEN gebissloses Reiten zu finden.
3. Ein Höchst Richterliches Urteil gibt es überhaupt nicht
Fazit die machen ihren Job besser als wir immer denken.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 07. Mai 2017 14:49    Titel:   Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=SuB-kpawNtE

Gebisslos muss man vielleicht einfach auch mutig in der Öffentlichkeit zeigen.

Dass es ein gebissloses Turnier gibt, und das schon seit mehreren Jahren, habe ich nicht gewusst. Im September 2017 startet es wieder.

https://gebissloses-turnier.de.tl/Turnier-_-competition.htm

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: So, 07. Mai 2017 17:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Aber bisher ohne Ausschreibung!?
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samsam
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BeitragVerfasst am: Di, 09. Mai 2017 15:53    Titel:   Antworten mit Zitat

Wow überrascht Das hat echt mal Spaß gemacht den beiden im Video zuzuschauen. Und wie gut die Reiterin ohne Sattel sitzt, echt beeindruckend. Ich sehe zwar bestimmt nicht alles, aber ich finde dass das Pferd sehr gut mit dem Rücken hoch kommt und schön schwingt.
Es gibt bestimmt einige die das gebisslose reiten gerne stärker zeigen würden aber soweit ich weiß ist ja bei den normalen Turnieren eine gebisslose Zäumung nicht erlaubt. Soweit ich weiß muss sogar das Gebiss eine bestimmte Stärke haben mindestens 16 mm, was ich persönlich für viele Pferde schon viel zu dick finde.... Rolling Eyes
Aber vielleicht bin ich da jetzt auch nicht ganz auf dem neuesten Stand.
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