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Rätselhaftes Schubkarren-Inbesitznehmen   
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Billoid



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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 10:07    Titel: Rätselhaftes Schubkarren-Inbesitznehmen   Antworten mit Zitat

Ich hab wieder mal ein Rätsel. Mein Pferd ist schon manchmal ein bisschen gaga gaga (ist lieb gemeint Die Zunge rausstrecken )

Folgendes Verhalten, das mein Pferd schon ewig zeigt, kann ich einfach nicht deuten und hab sowas noch nie erlebt. Und auch die andern im Stall nicht. Grad erst war die SB so von den Socken dass sie es von allen Seiten fotografiert hat.

Also ich glaub mein PFerd will mir sagen, er möchte ein Fahrpferd werden. Oder so.
Das geht so:
Ich miste ab. Dazu hab ich so eine ganz normale Scheibtruhe (Schubkarre), so eine mit einem Rad und 2 Stangen als Griffe. Die bleibt dann manchmal natürlich einfach so stehen, während ich sonstwo rumwusle. So. Und dort parkt mein Pferd ein. Zwischen den Stangengriffen. Ganz langsam und bedächtig. Er stellt sich mal hin. Dann dreht er den Hintern, bis er den äußeren Griff mit dem Hinterbein berührt. Dann tastet er vorsichtig (er schmeißt nix um dabei!!!) mit dem Hinterbein herum und stellt es zwischen die Griffe. Manchmal hebt er es sogar ganz exakt drüber und stellts in der Mitte dann ab. Dann drhet er sich vorsichtig weiter und tastet mit dem zweiten Hinterbein herum, bis er auch das zwischen die Griffe bugsiert hat. Und dann tastet er sich nach hinten, bis er am Korpus der Scheibtruhe ansteht. So steht er dann und döst.

Auch bei andern GEgenständen parkt er sich manchmal so ein, z.B. an der Schaufel oder der Harke vom Mistboy, wenn die irgendwo rumstehen, wobei das natürlich nicht so gut gelingt, weil die Dinger umfallen. Aber eben er versucht es: parkt sich rückwärts ein, bis er das Ding sachte berührt, dann ist er zufrieden. Letztens ist die Harke umgefallen, dann hat er vorsichtig (ich hab ihm zugeschaut!!) den Huf auf den nun nach oben stehenden Mistboy-Harke platziert und blieb so stehen (er hat kein Gewicht drauf gelegt, sonst wäre das Ding hin gewesen). Wenn der Besen wo lehnt macht er das auch, wenn der umfällt, stellt er u.U. seinen Huf so, dass er den Stiel berührt (manchmal auch drauf - auch ohne Gewicht, sonst wär ständig alles kaputt).

Was will mein Pferd mir bitte sagen?? Soll ich ihn zum Fahrpferd machen? (Sieht ja aus als wollte er sagen "spann mich ein, spann mich ein, bitte bitte" glücklich grinsend glücklich grinsend . Er schubbert sich nicht und spielt nicht mit den Sachen (das tut er anders, da schubst ers halt mit der Schnauze an oder hebts hoch oder so...).

Also manchmal steh ich echt nur so da: völlig verwirrt völlig verwirrt völlig verwirrt wacko völlig verwirrt völlig verwirrt völlig verwirrt wacko wacko gaga gaga wacko wacko völlig verwirrt völlig verwirrt bei meinem Ross glücklich grinsend
Ich überleg noch wie ich ihm beibringe, sich selbst zu satteln. glücklich grinsend

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Fia



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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 11:24    Titel:   Antworten mit Zitat

laugh over laugh laugh over laugh glücklich grinsend Big Evil Grin Vor Lachen auf dem Boden rollen genau das gleiche Exemplar von Pferd steht bei uns im Stall auch rolling over the floor laughing
Aber da die Vergangenheit der Stute unbekannt ist, hätten wir wirklich gedacht dass sie mal Kutschpferd war. Big Evil Grin
Sie macht es wirklich genauso wie du es beschrieben hast!
Wieso und weshalb wissen wir auch nicht völlig verwirrt

Kommt deiner zufällig aus Ungarn? laugh over laugh
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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 13:04    Titel:   Antworten mit Zitat

So ein Exemplar hatten wir im alten Stall auch. Kein Kutschpferd. Aber sehr intelligent.
Wir hatten immer gedacht, dass er Aufmerksamkeit haben wollte. Also dass man sich amüsiert, lacht, lobt whatever. Das war irgendwie smart.

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osch
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 15:26    Titel:   Antworten mit Zitat

hast du dein Pferd von Anfang an?
Kann es sein das er mal Kutsche gefahren ist?
Das würde es dann erklären - gelerntes Muster halt.

Von allein ich möchte Kutsche - nein - sie sind schlau aber so schlau nicht.

Etwas in Besitz nehmen? Jaaaaaaaaa so schlau sind sie.
Unser Simon macht ähnliche Dinge und er weiß er bekommt sofort Aufmerksamkeit (gelerntes Muster traurig )

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 17:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Da er es ja auch bei anderen Dingen macht, glaube ich nicht ans Kutsche fahren. Zudem geht er ja auch rückwärts bis zum Kontakt (was man beim üblichen Einfahren ja vermeiden möchte (Pferd in die Haxn fahren)).
Hatte direkt ein Pony im Kopf, dass sich beim Anbinden immer(!) ganz leicht ins Halfter hängte. Dem gefiel anscheinend der leichte Zug im Nacken.
Vielleicht findet dein Pony den Kontakt am Hinterbein auch irgendwie toll.

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Natürlich interessiere ich mich für die Zukunft - schließlich werde ich den Rest meines Lebens in ihr verbringen (G. Burns).
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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Fr, 13. Jan 2017 20:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Schenk ihm doch mal eine Körperbandage. Vllt in es ein Fetisch rolling over the floor laughing
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Sa, 14. Jan 2017 21:33    Titel:   Antworten mit Zitat

guck mal hier
https://www.youtube.com/watch?v=EV4qZ_lgStw&feature=youtu.be
danach wundert man sich über gar kein Verhalten mehr!

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Sa, 14. Jan 2017 22:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Haha, auf welcher Mission ist der denn? lachen ohne Ende

Ich glaube, manche Tiere haben auch Humor. Deshalb machen sie auch mal Quatsch und freuen sich, wenn wir uns kaputt lachen.
Sowas finde ich toll und würde es nicht weg erziehen wollen. Ich könnte mich immer beömmeln, wenn Nalani immer wieder auf ihr Podest klettert, sobald ich ihr den Rücken zuwende.

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Billoid



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BeitragVerfasst am: Mo, 16. Jan 2017 09:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Also ich kann eigentlich ausschließen dass er zum Fahrpferd ausgebildet worden ist. Aus Ungarn kommt er auch nicht, nicht dass ich wüsste. Hab ihn mit 4 gekauft, da konnte er gar nix. Jetzt wird er schon 14.
Ich hab geschrieben er zeigt das Verhalten "schon ewig", das war schlecht ausgedrückt... ich beobachte es vielleicht seit einem Jahr oder so. Also nicht seit ich ihn habe. Allerdings hatte er früher dazu auch weniger GElegenheit. Was immer schon bei ihm war ist dass er keinerlei Schwierigkeiten damit hat, irgendwo hinten "anzudocken". Angeblich sind andere Pferde da ja unrund, wenn man sie z.B. rückwärts gegen einen Zaun oder Wand reitet - meiner nicht, dem ist das wurscht, ob er mit dem Hintern wo ansteht.

Er ist auch sehr intelligent und liebt beim Training so richtige Rätselaufgaben mit wenig Bewegung (extremer LBI halt Big Evil Grin ). Also irgendwo mehr oder weniger still stehen und tüfteln, wo Frauli den Fuß hinhaben will, ist für ihn eine angenehme Aufgabe. Außerdem naturally born bombproof, also ich kenne keinen Gegenstand, der ihm Angst macht (zumindest nicht länger als 10 Sekunden, bis er den Gegenstand in "kann man essen" oder "kann man draufsteigen/drübergehen" kategorisiert hat glücklich grinsend glücklich grinsend glücklich grinsend )

Am ehesten glaub ich selbst noch an quasi Selbstunterhaltung oder dass er es angenehm findet, wenn er hinten was berühren kann. Warum auch immer. An Wände lehnt er sich eigentlich nicht, das hab ich noch nicht gesehen. Er macht das immer nur mit "fragilen" Gegenständen.

Aufmerksamkeit hat er dafür noch nie bekommen, schon gar kein Leckerli. Abgewöhnen muss ichs ihm aber auch nicht. Ich beobachte meistens nur amüsiert aus der Ferne. Er machts auch, wenn weit und breit kein Mensch ist (ich miste z.B. in einem anderen Bereich ab, wo ich ihn überhaupt nicht sehe, und wenn ich zur Schubkarre zurückkehre, steht er so da und döst gemütlich).

Vielleicht gibt es ihm irgendwie Sicherheit? Ich habe z.B. manchmal das GEfühl, dass ihm eine Berührung am Hintern meinerseits etwas mehr Sicherheit gibt, z.B. als wir anfangs Zone 5 Driving geübt haben, war es schwierig, ihn nach vorn zu bekommen. Ich hab mich dann über Zone 2, 3, 4, über längeren Zeitraum nach hinten gearbeitet. Anfangs war bei Zone 4 meistens Schluss, da fiel er zurück oder blieb stehen - eine Berührung mit der Hand auf der Kruppe hat ihn da irgendwie beruhigt und hat es leichter gemacht, dass er weiter vorwärts geht.

Generell hat er absolut kein PRoblem mit Dingen/Menschen in Zone 5 (kickt sie höchstens durch die GEgend). Weshalb der "Drive" ja auch sehr schwer ist bei ihm. Draw in Zone 5 ist einfacher als Drive in Zone 1 (d.h. Ich bekomme aus Zone 5 einfacher ein Rückwärts auf mich zu als aus Zone 1 ein Rückwärts von mir weg).

@Herbstgold: Das Video mit den Vögeln ist ja zum Brüllen, habe Tränen gelacht!!! Wie sich die zweite Elster (?) umdreht, um den Kumpel im richtigen Blickwinkel zu sehen Vor Lachen auf dem Boden rollen Vor Lachen auf dem Boden rollen Vor Lachen auf dem Boden rollen Vor Lachen auf dem Boden rollen

Ich werd das Verhalten mal filmen, wenns mir gelingt.

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moppel1992



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 09:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Mein Welsh Cob macht das auch. Überhaupt dockt er gern überall rückwärts an.Besonders dort, wo es auch noch wellness-Effekt gibt: freistehende Pfosten, liegende Baumstämme/Äste. alles wird rückwärts angegangen bzw. rückwärts beklettert. er ist dabei extrem auf seinen einzelnen Hinterfüsse konzentriert.
Genau wie dein Pferd ist er sehr intelligent. natürlich lässt er sich auch problemlos rückwärts in den Pferdehänger schicken . überhaupt ist rückwärts aus Zone 5 eine seiner liebsten und leichtesten Übungen *g*.
Nur als ich anfangs mal mitkriegte ,wie er rückwärts in die Futterstände einparkte, gabs Ärger .
Sportliche Bewegung ist so gar nicht seins, aber Denksport umso mehr.
Unnötig zu erwähnen, dass er dank seiner Ausstrahlung Herdenchef ist:-)
Er hat definitiv keine Fahrpferd-Vergangenheit, er kam knapp 2j. zu mir.
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sigga



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 09:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Mir fällt grad auf, dass hier nur Wallache genannt wurden mit dem Verhalten.
Ich erlebe bei meiner Arbeit immer mal wieder, dass Wallache sozusagen ein etwas gestörtes Verhältnis zu ihrer Hinterhand haben. Da kann sich die Kastration durchaus mal negativ auswirken.
Die genannte Idee mit dem Körperband find ich nicht so blöd, bzw. einfach ganz bewusst mal mit ihm in die Richtung arbeiten von wegen "Dein Hinterteil gehört auch zum Rest dazu".

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Billoid



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 09:47    Titel:   Antworten mit Zitat

moppel1992 hat Folgendes geschrieben:
Mein Welsh Cob macht das auch. Überhaupt dockt er gern überall rückwärts an.Besonders dort, wo es auch noch wellness-Effekt gibt: freistehende Pfosten, liegende Baumstämme/Äste. alles wird rückwärts angegangen bzw. rückwärts beklettert. er ist dabei extrem auf seinen einzelnen Hinterfüsse konzentriert.
Genau wie dein Pferd ist er sehr intelligent. natürlich lässt er sich auch problemlos rückwärts in den Pferdehänger schicken . überhaupt ist rückwärts aus Zone 5 eine seiner liebsten und leichtesten Übungen *g*.
Nur als ich anfangs mal mitkriegte ,wie er rückwärts in die Futterstände einparkte, gabs Ärger .
Sportliche Bewegung ist so gar nicht seins, aber Denksport umso mehr.
Unnötig zu erwähnen, dass er dank seiner Ausstrahlung Herdenchef ist:-)
Er hat definitiv keine Fahrpferd-Vergangenheit, er kam knapp 2j. zu mir.


Interessant, wir sind nicht allein Smile !
Stimmt, rückwärts konnte ich früher besser verladen als vorwärts! Und diese extreme Konzentration auf die Hinterfüsse beim Ertasten des begehrlichen GEgenstandes kenne ich eben auch. Die Ohren sind konzentriert nach hinten gerichtet, manchmal schielt er auch nach hinten, hebt das Bein und tastet in der Luft nach links und rechts und oben und unten "wo isn jetzt dieser Griff der Schubkarre - ich weiß doch dass er da wo sein muss!". Grad dass er nicht die Zunge rausstreckt wie ein hochkonzentrierter Mensch Ironie.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 10:37    Titel:   Antworten mit Zitat

sigga hat Folgendes geschrieben:
Mir fällt grad auf, dass hier nur Wallache genannt wurden mit dem Verhalten.
Ich erlebe bei meiner Arbeit immer mal wieder, dass Wallache sozusagen ein etwas gestörtes Verhältnis zu ihrer Hinterhand haben. Da kann sich die Kastration durchaus mal negativ auswirken.


Das sehe ich nicht so, denn wir vergleichen hier nur männlich:weiblich - und kaum einer von uns hat einen Hengst.

Aus meinen Jahren im Trainingsstall kann ich nur sagen, dass all diese Spiel- und Kletterübungen von den Hengsten angeboten wurden. Das waren die ersten Pferde, mit denen wir Parelli probierten, also die mehr (erfinden) durften als nur Reining lernen. Wir lernten damals ja erst, auf ihre Angebote zu hören und da kam allerhand, besonders das rückwärts Stufen gehen ist mir in Erinnerung - weil wir es eben nicht kannten. Und das Schubsen mit der Hinterhand gegen Dinge, Kumpels und Pfosten ist nach meiner Einschätzung bei Hengsten wie Wallachen gleich. Die kennen ihre Hindquarters sehr wohl.

Damit will ich den Risiken durch große Narben nichts absprechen; bezüglich Heuallergie, EMS etc. hatte ich da schon öfter einen Verdacht. Ich finde jedoch, dass aufgrund der sehr unterschiedlichen Haltungsformen (meist auch Nutzung) von Hengsten und Wallachen die Vergleichsmöglichkeit schlecht ist.

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Billoid



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 11:07    Titel:   Antworten mit Zitat

sigga hat Folgendes geschrieben:
Mir fällt grad auf, dass hier nur Wallache genannt wurden mit dem Verhalten.
Ich erlebe bei meiner Arbeit immer mal wieder, dass Wallache sozusagen ein etwas gestörtes Verhältnis zu ihrer Hinterhand haben. Da kann sich die Kastration durchaus mal negativ auswirken.

Stimmt, eine interessante Beobachtung. Ich hätte als Erklärung eher gedacht, dass halt Wallache verspielter sind. Für mich ist die Sache schon eher eine Art "Spiel".
Ich weiß nicht was genau du mit "gestörtem Verhältnis" meinst, aber zumindest bei meinem habe ich eher den Eindruck, dass er überdurchschnittlich genau weiß, wo seine Hinterbeine sind, und auch dass er sie überdurchschnittlich präzise positionieren kann. Ich habe immer den Eindruck, der weiß wirklich haargenau, wo sein Huf ist. Nur wo der begehrte GEgenstand ist, weiß er nicht, weil er da hinten ja nix sieht. WEnn ich dran denke, wie er da mit der Hufspitze auf dem Mistboy balanciert hat, das war faszinierend. Oder einmal hat er es geschafft, sich mit allen Vieren auf 2 Bodenstangen zu stellen (auch vorsichtigst ertastet!) und dann auf den davonrollenden Stangen zu balancieren (Ok, nur sehr sehr kurz, und ich hab entsetzt weggeschaut). Oder wenn er sich rückwärts über ein hochgestelltes Cavaletti tastet...
Ich hab auch weniger schöne Beispiele, z.B. wenn er extra noch eineinhalb Schritte rückwärts macht, um dem Schmied auch wirklich das Knie blau zu hauen (der weiß genau wie weit seine Reichweite ist), oder früher, als wir mit dem Hufegeben ziemliche Schwierigkeiten hatten, als er mehrmals äußerst gezielt mit dem Hinterbein nach meinem Kopf getreten hat, als ich ihm das Vorderbein aufheben wollte.
Das sind eigentlich alles Beispiele, dass er sehr genau weiß, dass seine Hinterhand zu ihm gehört und auch wo genau alle BEine in Relation zueinander oder zu anderen Gegenständen sind.


Zitat:
Die genannte Idee mit dem Körperband find ich nicht so blöd, bzw. einfach ganz bewusst mal mit ihm in die Richtung arbeiten von wegen "Dein Hinterteil gehört auch zum Rest dazu".


Hm, das Körperband kenn ich, aber hast du Ideen für ÜBungen, wie man überhaupt mal feststellt, ob das überhaupt ein Problem ist? Ich mach ja (ohne Körperband) viele solche Übungen, einfach weil sie ihm Spaß zu machen scheinen. Probleme mit der Beinkoordination bekommen wir v.a. dann, wenn Schwung und GEschwindigkeit im Spiel sind. Solange er probieren und tasten darf, machts ihm Spaß. Aber z.B. eine einzelne Stange im Galopp zu überwinden, ist eine Herausforderung, und macht er nicht gerne.

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sigga



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BeitragVerfasst am: Di, 17. Jan 2017 12:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Das ist so als Ferndiagnose immer etwas schwierig.
Ich würde aber z.B. das langsame Herantasten (im Gegensatz zum Problem mit der Galoppstange) schon eher dahingehend interpretieren, dass er eben nicht ganz genau weiß, wo er aufhört.
Das mit der Berührung lässt mich halt an meinen Neffen denken, der ein Problem mit der Tiefensensibilität (so nennen's zumindest die Ärzte) hat und unbedingt immer ein Langarmshirt anziehen wollte, weil er wohl durch den Ärmel seinen Arm besser wahrnehmen konnte. (In dem Fall war's etwas extremer, er schnürte sich auch die Schuhe sehr fest und schob seinen Stuhl so weit zum Tisch, dass er da beinahe eingeklemmt war, mir geht's nur um die Richtung, in die das für mich geht).

Das mit "nicht zugehörig" ist so trivial etwas schwer zu erklären. Ich denke, Du weißt, dass meine Arbeit mit Pferden sich sozusagen auch auf etwas anderen Ebenen abspielt. Big Evil Grin
Das hat etwas mit Energiebahnen und ganz einfach auch meiner Wahrnehmung (auf emotionaler Ebene) zu tun. Kann man glauben, muss man aber nicht Die Zunge rausstrecken

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