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Sylvester   
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mi, 31. Dez 2014 19:28    Titel: Sylvester   Antworten mit Zitat

Ich könnte meinen Nachbarn würgen.
Auf dem Weg zur Kirche in guten Sachen eben die Heunetze aufgehängt (17:30), da zündet er am Eingang der Koppel (das ist vor seiner Haustür) eine Batterie knallbumpengkrachzischleucht und alle 3 Ponys fegen los und brettern am Ende des Auslaufs durch den Zaun, machen auf 50 m Breite alle 3 Reihen nieder und verschwinden im Wald. Wie gut, dass da Wald ist. Wie gut, dass ich da gerade an der Weide war und nicht zu Hause. Wie gut, dass die einfach kommen, wenn ich rufe.
Habe also bis eben im Dunkeln in guten Sachen Zaun gebaut. Jetzt esse ich einen Happen und dann gehe ich mit ihnen weg vom Dorf in Wald und Heide. Das tue ich zwar jedes Jahr, aber sonst so ab 23 Uhr. Diesmal lässt es mir keine Ruhe.
Selten bin ich wirklich mit den Nerven zu Fuß, aber momentan könnte ich einen doppelten Cognac gebrauchen. Mein strahlendes Lächeln hat gerade einen Schaden.
Da haben die Ponys jetzt eine Aufgabe, mich vor dem Jahreswechsel noch wieder in Balance zu bringen.

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Fia



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BeitragVerfasst am: Mi, 31. Dez 2014 19:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Ohje, ich hoffe die Ponys haben sich nicht verletzt.
Konntest Du schon mit deinem Nachbarn reden? Ist ja auch sehr unverantwortlich von ihm..
Da bin ich froh dass unser Hof so weit ab vom Schuss ist, die Pferde sehen und hören es nur von weitem.
Und damit es dich etwas aufbaut, ich lese immer sehr gerne deine Kommentare auch wenn sie nicht an mich sind helfen sie mir oft weiter. Daumen hoch
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ulik





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BeitragVerfasst am: Do, 01. Jan 2015 08:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich war gestern Nacht auch bei meinen Ponys,da ich ein ungutes Gefühl hatte.Mein Stallbetreiber hat ein kleines Feuerwerk auf dem Parkplatz abgeschossen,das fanden meine beiden gar nicht lustig.

Es hat auch nicht viel gefehlt,dann wären sie durch die Litze gegangen.In den Wald zu gehen bevor das Geknalle los geht ist schon eine Überlegung wert.
Aber wie sieht es bei euch aus mit Wildschweinen?Da hätte ich bei uns schon ein bischen Sorge.

Ich hoffe das deine Ponys den Schrecken gut überstanden haben.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Do, 01. Jan 2015 15:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Alle unverletzt, alle Ponys waren während unserer Wanderung superbrav, es blieb trocken, wir hatten helles Mondlicht - insofern alles gut. Aber ich bin natürlich etliche Stunden auf unebenen Wegen gewandert, drei Ponys am Seil also wenig lockere Bewegung im Körper, und: nagelneue Wanderstiefel. Die sind natürlich super, nur eben zu Weihnachten und null eingelaufen. Mir tat alles weh, als ich gegen 2 Uhr ins Bettchen fiel.
Jetzt geht es.
Das Gespräch mit dem Nachbarn führe ich erst, wenn ich emotional wieder voll fit bin. Ihm war nicht nach einem "sorry", sondern hat mich übelst beschimpft; das wird ein schwieriges Gespräch und ich muss gut sein, damit wir nicht weitere Probleme haben. Mein Stall ist komplett illegal und grenzt unmittelbar an seinen Garten. Recht behalten wollen ist in diesem Fall nicht die optimale Taktik.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 08:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Inzwischen habe ich von etlichen Seiten gehört, sie machen über Sylvester einfach die Boxenklappen zu und dann gibt es keine Probleme.
Kann das sein??
Sind die Leute nur vielleicht einfach nicht da und erleben nicht, wie ihre Pferde mit aufgerissenen Augen verstört in der Box randlieren?
Oder sind Pferde, die nur Knallen hören, aber dazu nicht auch noch Lichtblitze sehen, wirklich besser dran?
Wenn ich dann hier lese "...Und das während alle anderen Leute auf dem Hof von ihren "durchgeknallten" Pferden geredet haben, die ...... noch wegen Silvester völlig "durch den Wind" gewesen wären... "
dann mag ich nicht glauben, dass Boxenpferde das so viel besser wegstecken.

Was macht ihr an Sylvester mit euren Pferden?

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kasperpony



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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 11:57    Titel:   Antworten mit Zitat

Sylvester mit Stallpferden hab ich erst einmal erlebt und das ist schon ewig her (über 10 Jahre) und die haben das eigentlich recht gut weggesteckt. Allerdings war der Stall auch etwas ab vom Schuss, insofern war's da nicht sooo laut.

In einem Stall wo ich mal stand, hat der SB immer auf seinem Parkplatz rumgeböllert. Das war für die Stallpferde sicher auch nicht so angenehm, aber es wirkte zumindest am nächsten Morgen keins verstört oder so. Da waren auch immer einige Offenstallpferde (u.a. meine), die standen aber weiter weg vom Stall.

Meine Pferde leben am Dorfrand mit guter Aussicht aufs Feuerwerk.
Die letzten Jahre waren wir immer so ab 23.45 draußen und haben sie "bewacht".
Sie gehen von selber in die Ecke, die am weitesten vom Dorf entfernt ist und schauen von da.

Dieses Jahr haben wir gleich das Abendheu in dieser Ecke gefüttert und als wir 23.45 rauskamen, gab's gleich noch ne Portion. Damit hatten sie dann erstmal was zu tun, als das Geknalle los ging.

Sie sind ein bisschen rumgerannt, aber nicht sehr viel, es war eher ein durcheinander laufen, weil irgendeiner halt anfing und die anderen einfach ausgewichen sind. Ein paar fanden es auch lustig, dass endlich bissel Action war und haben das Gerenne für ein bisschen wildes Rumbuckeln genutzt ... Smile

So im Großen und Ganzen waren sie aber recht cool und haben die meiste Zeit gestanden und geschaut.

Zwei, drei machen ab und zu mal ein bisschen Stress; letztes Jahr haben wir die dann einfach an den Strick genommen und festgehalten, damit die die anderen nicht so aufmischen. Dieses Jahr haben die sich aber sehr zurück gehalten, so dass da keine Notwendigkeit zum Anleinen bestand.

Bei uns gäbe es zur Not noch die Option, sie noch weiter weg auf eine Koppel im Wald zu stellen, bisher fand ich das aber nicht nötig, weil bis auf die zwei, drei Krawallmacher alle ziemlich cool waren.
Am entspanntesten war der uralte, über 30jährige Hafi, der hat einfach gefressen die ganze Zeit. Und die jungen Pferde, allen voran die 2jährige Trakehnerstute, die hat sich gar nicht beunruhigen lassen vom Krach.
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michi&romeo



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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 12:31    Titel:   Antworten mit Zitat

laut bericht meiner stallbesitzerin kamen die offenstallpferde viel besser mit dem feuerwerk klar (meiner war gleich nur dran interessiert, was die lustigen menschen da rumstehn glücklich grinsend - stallbesis sind halt bei den pferden draußen gestanden) ... bei den boxenpferden mussten sie wegen kälte komplett zu machen und die waren wohl wesentlich nervöser als die, die zuschauen konnten ...
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ulik





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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 13:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe meine beiden als Selbstversorger in einem Offenstall der zu einem Pensionsbetrieb gehört.Die Stallgasse der Boxenpferde war hell erleuchtet und das Radio lief.Bis auf zwei Pferde (von 15) machten alle einen recht gelassenen Eindruck.

Keiner regte sich auf.

Meine beiden hatten Sicht auf das Feuerwerk vom SB auf dem Parplatz und auf das Feuerwerk eines Nachbarn,da war ein Feld dazwischen.Also gute Sicht aufs Feuerwerk.

Die beiden hat es sehr aufgeregt,sie rannten immer hin und her und ich stand mit Herzklopfen dabei.Ich hatte wirklich Sorge,das sie durch die Litze gehen.

Als sie in den Jahren davor nicht so gute Sicht auf das Feuerwerk hatten waren sie ruhiger.

Ich möchte das auf jeden Fall im nächsten Jahr anders machen.Gerne in den Wald,so wie Herbstgold,aber was ist da mit den Wildschweinen?Hast du da gar keine Angst ?
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 15:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke für die vielen Nachrichten.
Meine Ponys leben hier auf der Fläche seit 12 Jahren und wir sind immer so ca. 23 Uhr weggegangen und gegen 0:30 zurückgekommen. In ca 1/2 km Entfernung haben sie gegrast und wir haben das Geböller angeschaut und -gehört; es war dann nicht mehr rings um uns und zu ertragen. Es ist also keineswegs so, dass sie zum ersten Mal Sylvester erlebt haben.
Zudem leben wir ja unmittelbar am Truppenübungsplatz und es knallt und knattert hier oft so, dass Touristen das Fürchten bekommen - keiner von uns nimmt das noch wahr. Nicht mal beim Nachtschießen, wenn sie sog. Tannenbäume in den Himmel schießen als Beleuchtung für die Ziele am Boden.
Ja, man sollte meinen, wir wären abgehärtet.
Der Unterschied in diesem Jahr war, dass zum einen deutlich mehr geböllert wurde als je zuvor, zum anderen deutlich früher ( noch vor dem Dunkelwerden hatten die Ponys und ich die Nase gestrichen voll ) und deutlich weniger hübsches farbiges Feuerwerk als vielmehr brutales Geknalle.
Als der Nachbar seine Batterie Zeugs zündete, standen die Ponys neben mir ca. 30 m von ihm entfernt und bewunderten meine Künste im Heunetzestopfen. Mein Plan hatte vorgesehen, sie jetzt zu füttern und später abzuholen. Stattdessen sind sie durchgestartet und in ca. 150 m Entfernung durch Tor und Zaun gebraust. Dass sich keiner in dem Draht verheddert hat, ist und bleibt ein Wunder.
Dort auf der Fläche machen wir kein weiteres Sylvester mehr mit. Ich weiß die Lösung noch nicht, aber diese Grundbedingung steht.
Es liegt auch nicht ausschließlich an diesem Nachbarn, er ist nur der Auslöser und nicht der Grund.

Bitte weiter schreiben, bei wem welche Lösung funktioniert oder nicht. Ich brauche mal viele Erfahrungen. Danke.

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Mo, 05. Jan 2015 19:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe unsere Offenstallponies einmal um 22:30 Uhr und einmal um 0:30 Uhr besucht. Beide Male stand die Herde dicht zusammen, aber nicht im letzten Eck. Sie haben auch Heu gefuttert und waren relativ entspannt.
Also eigentlich haben wir alles wie immer gemacht, und alles war gut. Keiner ist durchgedreht oder so, obwohl der Sohn des Hofbesitzers auf dem Hof böllert und das da so richtig hallt.
Ob das abhärtet, weiß ich nicht. Warum sie ruhig sind, keine Ahnung.
Aber ich würde es wieder so tun. Hauptsache, sie haben genug Platz um zu laufen, wenn sie das Bedürfnis danach haben.

Einsperren würde ich mein Pferd nicht. Die ist das nicht gewohnt drin zu stehen und das wäre nur noch viel schlimmer.

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samsam
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BeitragVerfasst am: Di, 06. Jan 2015 13:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich war dieses Jahr das erste Mal um Punkt 0 Uhr bei meinem Pferd im Stall. Die Pferde waren an dem Abend drinnen in Boxen, der Stall komplett zu.
Wir hatten überlegt Licht und Musik anzumachen aber als ich kurz vor 12 rein kam, wo schon ein bisschen in der Umgebung geböllert wurde, standen alle ganz friedlich da und ich dachte mir jetzt Musik und Licht wirkt vlt. eher kontraproduktiv. Also alles so gelassen wies war.
Kurz nach zwölf hat der Sohn der Stallbesi dann sein Feuerwerk gezündet, nicht wie vereinbart auf der Koppel ein Stück weiter weg, sondern direkt neben dem Stall wacko Das hat meine Laune auch etwas abgesenkt, die Dinger waren auch wahnsinnig laut zum Teil und im Stall zu beobachten war, dass die Pferde zwar etwas angespannt aber ganz still standen. Fast so als würden sie denken "Wenn wir uns hier drin jetzt nicht bewegen kann uns keiner sehen".
Kaum dass das Geballer vorbei war haben sich die Köpfe auch wieder zum Boden abgesenkt und man hat entspannt ein paar Halme gemampft. Also alles sehr ruhig und friedlich und mein Gefühl war, dass der abgeschlossene Stall und die Dunkelheit den Pferden eher Sicherheit gegeben hat.
Meine Befürchtung war ja gewesen - da mein Stuti teilweise klaustrophobische Veranlagung hat - dass sie in der Box hin und herwackelt und dann erst recht irre wird, wenn sie sich nicht bewegen kann. War aber gar nicht der Fall.
Also einfach Box zu hat in dem Fall gut funktioniert sogar trotz erhöhtem Schwierigkeitsgrad - es war wirklich ohrenbetäubend laut. Ich war ja froh, dass ich im Stall und nicht draußen war - kann das Geballer selbst nicht so gut ab Ironie
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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Mi, 07. Jan 2015 03:02    Titel:   Antworten mit Zitat

Meine beiden stehen ja auch im Offenstall und seit 3 Jahren "allein" in einem Auslauf ohne Blickkontakt zu den anderen am Stall.
Da ich mir nicht so sicher war, wie sie in der neuen Situation reagieren, habe ich im ersten Jahr beide an den Strick genommen, Sadderica aber recht schnell wieder losgemacht, denn nur Ninifee rannte am 7 m Seil im Galopp hin und her. Im zweiten Jahr direkt nur Ninifee am Seil (Trab) und in diesem Jahr hätte auch der 4m Strick ausgereicht - meist war sie im Schritt und hat auf leichtes Spannen des Stricks schon gewendet (war aber auch weniger los bzw. etwas weiter weg im Dorf). Nachdem die Knallerei praktisch beendet war, habe ich dann auch sie losgemacht. Nachdem dann noch mal ne Batterie losging, ist sie nochmal kurz im Kreis getrabt. Gegen das Gerenne habe ich an sich nix - der Auslauf ist mit Holz eingezäunt. aber irgendwie habe ich in den letzten Jahren immer passend zu Silvester plattgetrampelten und damit entsprechend eisig/rutschigen Schnee. Hinzu kommt, dass Sadie im perfekten RBI-Modus erstarrt und Ninifee sie schon mal im Vorbeirennen streift und auch schon einmal umgerannt hat Shocked
Sadie ließ sich trotz RBI gut durch Leckerlie ablenken (acuh wenn das ein Widerspruch an sich ist), hat aber gefühlte stundenlang an meiner Hand geleckt und anschließend viel gegähnt. Ninifee interessierten die Leckerlie nur am Rande. Auf die Herde aufpassen war wichtiger!
Beide stört dabei weniger das Geknalle, als ds Zischen der Raketen.
In den Jahren davor hat Ninifee als damals rangniedrigstes Pferd die Flucht in den Futterständer gestartet - dort stand sie dann aber mit extrem aufgerissenen Augen ... Und im letzten Jahr bei den anderen stand sie separiert in einem Minipaddock (3mx6m) - dort konnte sie nicht so rasen, wirkte aber nicht wirklich ruhiger. Sadie war noch in der Nachbargruppe und hat sich stark an den anderen Pferden orientiert - da macht ein ruhiger Herdenchef extrem viel aus!
Wie man es nun richtig macht, wird wohl immer auf die entsprechenden Gegebenheiten ankommen. Ich würde zumindest das "aufstallen" vorher schon zu üben und nicht erst an Silvester die Pferde ind die Boxen stecken - das alleine dürfte schon Stress bedeuten.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mi, 07. Jan 2015 08:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Sadderica hat Folgendes geschrieben:
... dann noch mal ne Batterie losging...


Ok, dann haben wir hier eine völlig andere Situation. Die Ponys stehen im Dorf und es wird geknallt, was das Zeug hält. Eure Beschreibung des Jahreswechsels ist das, was hier schon tagsüber läuft. Ab kurz vor 0 Uhr bis gegen 1 Uhr ist das ganze Dorf wie ein Waldbrand. Sowas kann man nicht trainieren, indem man mal für 100 EURO Knaller opfert und etwas Gewöhnung übt.

Inzwischen bin ich mehr oder weniger entschlossen, am 30.12.2015 das Weite zu suchen und einen Kurzurlaub zu machen. Nur dass Verreisen mit 3 Ponys halt ein Akt ist... Aber noch mal mache ich das nicht mit.

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osch
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BeitragVerfasst am: Mi, 07. Jan 2015 08:33    Titel:   Antworten mit Zitat

War wie immer um kurz nach 12 auf dem Paddock um zu schauen was die Racker machen. Alle absolut cool. Unser Simon genau wie letztes Jahr stand mit angehobenen Kopf da und hat Feuerwerk geschaut. Menschen interpretieren ja gern was rein was nicht da ist aber bei ihm würd ich sagen er hat gewartet das die bunten Blumen nun endlich aufs Paddock fallen kann man bestimmt essen Vor Lachen auf dem Boden rollen

Mehr sorgen machen mir dort eigentlich immer unsere Hunde, bzw der eine davon der dreht meist völlig am Rad (keine Angst) und will alle beschützen. Dies Jahr hat er vom TA etwas bekommen und er war eeetwas ruhiger.

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samsam
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BeitragVerfasst am: Mi, 07. Jan 2015 09:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Sadderica hat Folgendes geschrieben:
Ich würde zumindest das "aufstallen" vorher schon zu üben und nicht erst an Silvester die Pferde ind die Boxen stecken - das alleine dürfte schon Stress bedeuten.

Das stimmt, das sollte ich noch hinzufügen:
Mein Hotti bleibt möglichst oft auch nachts draußen, wir haben aber vor Silvester ungefähr eine Woche lang schon immer alle für die Nacht rein geholt. Zuerst weil ständig Sturmwarnung war und dann weil wir wussten Silvester sollen sie eh drin sein. Es waren dann also alle schon an die Boxen gewöhnt.
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