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Nathi

Geschlecht:  Alter:20 Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Wohnort: Schweiz (AR)

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Hallo zusammen
Habe gerade genauer über diesen Satz nachgedacht und weiss schlussendlich nicht was es bedeutet. Klar: Was passiert bevor passiert was passiert.
Aber ist das so zu deuten, dass man weiss das ES passiert bevor ES passiert oder dass man weiss was VORHER passiert bevor ES passiert?
Im ersten Fall ist man darauf vorbereitet auf diese "ES" Sache, wissen dass es kommt. Im zweiten Fall weiss man dass die Vorzeichen kommen und kann es verhindern ohne dass die Vorzeichen schon da sind?
Hatte es bis jetzt wie das erste verstanden aber habe gerade irgendwo beim Googeln gelesen: "It's not what happens...it's what happens before what happens, happens"
- Tom Dorrance
Hmmm. Vielleicht kann ja jemand von euch etwas mehr Licht hinter diese Sache bringen...
LG, Nathi |
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michi&romeo

Geschlecht:  Alter:23 Anmeldungsdatum: 22.02.2008
Wohnort: Österreich

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meiner meinung nach, geht es darum, die vorzeichen zu erkennen ... und mit diesen vorzeichen so um zugehen, dass das eigentliche "ES" nicht passiert ...
Beispiel:
ein RBI, der mit vollkommen unerwarteten explosionen reagiert. das "unberechenbare pferd". das is "ES", das passiert. die explosion.
der wird aber vermutlich vorher mal unsicher werden, steif, einfrieren, gaaaaaanz (gefährlich) ruhig werden. das ist "was passiert, bevor "ES" passiert"!
und wenn ich also diese vorzeichen lesen lerne und kenne, kann ich damit so umgehen (annäherung und rückzug, friendlygame, was auch immer dieses pferd braucht), dass die explosion garnicht passieren muss ... und das pferd nebenbei lernt, in solchen situationen schneller auf die LB seite umzuschalten und die explosion vl irgendwann gar nicht mehr kommt.
lg michi |
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Herbstgold

Geschlecht:  Alter:54 Anmeldungsdatum: 05.11.2004
Wohnort: bei Celle

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Es geht um das Erkennen von Ritualen, von immer gleichen Abläufen.
Wir Menschen tun viele Dinge in immer gleichen Abfolgen, ohne das auch nur zu bemerken. Selbst wenn wir es wissen, können wir nur die großen Schritte benennen. Zurück zur Basis zu gehen, um einen Fehler auszumerzen, fällt uns darum schwer.
Pferde sehen all diese Kleinigkeiten, die aufeinander folgen. Darum wehren sie sich schon mal in einem Moment, gegen den sie gar nichts haben: sie vermeiden den übernächsten Moment.
In der Natur hat das seinen Grund. Ein Puma, der am Wasserloch sitzt und trinkt, ist ungefährlich. Wenn er jedoch stockt und starr sitzt, kann er als nächstes springen. Pferd verschwindet also, sowie Puma NICHTS tut.
In unserem Umfeld kann es sein, dass das Pferd nicht auf den Putzplatz will. Es hat gar nichts gegen die 10 Minuten putzen. Aber als nächstes holt man den Sattel. Es hat auch nichts gegen den Sattel. ABER GEGEN DAS REITEN!!
Wir nehmen zB nicht wahr, dass das Pferd nicht erst durch das Klappern der Futterkiste weiß, dass wir füttern werden. Sondern das Pflegepersonal kommt mit dem Auto, mit immer demselben, hält auf immer demselben Parkplatz, klappt immer dieselbe Autotür zu... Also kann Pferd doch schon an die Wand hämmern, wenn das Auto um die Ecke biegt. Obwohl ihm das Auto völlig egal ist.
So wissen Pferde, was es heißt, wenn wir uns bei CG bücken, um den Stecken aufzunehmen. usw |
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