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Wer hat Angst vorm bösen Wolf   
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Angst vorm Wolf?
Interessiert mich nicht
8%
 8%  [ 2 ]
Ich habe sorge um meine Pferde
8%
 8%  [ 2 ]
Ausreiten macht mir Angst
4%
 4%  [ 1 ]
Der Wolf gehört nach Deutschland ich passe mich an
41%
 41%  [ 10 ]
Ich bin informiert und hab keine Angst
37%
 37%  [ 9 ]
Diese Umfrage ist zeitlich nicht begrenzt

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mi, 20. Jan 2021 00:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe noch keinen Kangal kennengelernt, dem ich im Dunkeln begegnen möchte. Die machen ihren Job - aber hierzulande geht das so nicht.
Die Deichschafe können auf diese Art weder während ihrer Arbeit im Sommer am Deich noch im Winter in den Naturschutzgebieten geschützt werden - sie würden keine Touristen dulden.
Dasselbe gilt für die Herden, die die Lüneburger Heide durchziehen - die goldigen kleinen Yorkshires wären einfach spurlos verschwunden.
Das mit Herdenschutzhunden geht nicht in so dicht besiedelten Gegenden. Da bin ich sicher.

Und soeben habe ich ein nettes Video entdeckt
https://www.facebook.com/100046994630966/videos/177821730460980

Die Wölfe klettern also auch. Dann brauchen wir doch Zäune wie in Dörverden.


edit 2 Tage später:

mal bei fb Tom Hinterkopf vom 13.1.21 lesen zum Thema Herdenschutzhunde. Er hat sie angeschafft, aber die Mitmenschen kommen mit sowas nicht zurecht.

Und:
https://schermbeck-online.de/zweite....GFVbdvHdAOW_3GeajROCAiRuQ
...
darauf folgt dann der Kommentar der Ahnunglosen "dann sollte man Pferde eben nicht nachts draußen lassen, wenn man doch weiß, dass da Wölfe sind".
Ich rege mich schon wieder auf.

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: So, 24. Jan 2021 19:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Der erste nachgewiesene Wolfsriss im Nachbarkreis 😔
Hoffe, der ist nur durchgezogen ...
Da wo meine beiden stehen geht weder dichter Wolfszaun (6 Litzen etc.) noch HSH.

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osch
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BeitragVerfasst am: Mi, 27. Jan 2021 15:50    Titel:   Antworten mit Zitat

@Herbstgold wenn ich dem Link folge
https://schermbeck-online.de/zweite....GFVbdvHdAOW_3GeajROCAiRuQ

und dann den Zaun (ist das noch gültig als Zaun) betrachte scheint ebend das Herdenschutz durch Zaun bei uns in den letzten 30 Jahren arg vernachlässigt wurde. Genau das wird auch ständig wiederholt - Der Wolf überwindet "selten" Zäune im Sprung, er muss es auch garnicht er wird meist viel besser und seiner Natur entsprechnend fündig durch "Schwachstellen"

Trotzdem natürlich traurig

Wie es scheint werden wir den Wolf auch nicht mehr so schnell los - ggf. wird es Abschussfreigaben für Problemwölfe geben - vielleich in weiter Zukunft sogar Bestandsregulierung. Das hilft uns aber beides nur wenig. Ohne ausreichenden Herdenschutz wird das nichts.

Hier übrigens nochmal nachgereicht ein recht interessanter Bericht über die Kangals
https://www.youtube.com/watch?v=GNzhx5WYNlQ
und einem Schäfer der selber NICHT für den Abschuß von Wölfen ist, er sagt selber wir können nicht für Natur und Artenvielfalt stehen und den Wolf ausgrenzen dann macht er sich unglaubwürdig.

Ich plädiere weiter erstmal für ausreichend Strom (schon wieder gestern Abend im Radio 2 Pferde auf Laundstraße unterwegs... bevor der Wolf dran ist ist es der LKW und zeigt das Problem deutlich auf)

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mi, 27. Jan 2021 20:45    Titel:   Antworten mit Zitat

Sadderica hat Folgendes geschrieben:
Da wo meine beiden stehen geht weder dichter Wolfszaun (6 Litzen etc.) noch HSH.


Eben. So ist es ja bei den meisten Leuten. Wer naturnahe Weideflächen hat, kann keinen Untergrabeschutz leisten und hat oft nebenan Stellen, von denen der Wolf springen kann. Und Olafs Pferde sind allein von ihrer Gewichtsklasse her nicht typische Beute. Ponys, Kälber und Schafe sind echt in Schwierigkeiten.

Ich weiß von einem Betrieb, bei dem Wölfe sich in den Kälber-Iglus bedient haben. Da findet man als Tierhalter keine Worte. Und die großen Milchviehbetriebe kannst du nicht wolfssicher einzäunen; Gebäude und Außengelände ergeben einen Arbeitsplatz und erfordern freien Zugang.

Es ist wirklich ein Problem.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Fr, 29. Jan 2021 16:53    Titel:   Antworten mit Zitat

Heute extra für Olaf, weil es sich um das Bargfeld handelt, dass ja auch eine Kirmes macht (ich weiß nicht mehr, wie das Wort heißt).
Hier geht es jetzt aber um Schafe. Und Wölfe.
Und um einen Schäfer, der seit fast 2 Jahren seine Schafhaltung/Zaunbau mit dem NABU abstimmt und weiterhin furchtbare Verluste hat. Das Wolfsrudel hat offenbar seine Herde auserkoren, um mit den Jungwölfen zu trainieren (denn die Schafe werden dort liegen gelassen). Hier werden also unter den Augen des NABU Wölfe herangezogen, die auf Haustiere trainiert sind und gute Zäune überwinden.
Es fehlen mir die Worte.
https://celleheute.de/niedersaechsi....9d0cYR_lQ9l_Wyu8lG-A5v4dk

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BeitragVerfasst am: Do, 18. Feb 2021 22:47    Titel:   Antworten mit Zitat

Nun ist ein Wolf in Hetendorf in ein Damwildgehege eingedrungen, dass einen schönen guten Zaun von 2 m Höhe hat, mit soliden Pfosten, nix Wackeliges. Und dass es Wolf war und nicht Hund zeigt die Kamera.
Getötet hat er 7 Stück Wild, verletzt - sodass sie getötet werden mussten - 2 weitere. Das hat mit Hunger nichts zu tun.

In Niedersachsen wird der Wolf nun ins Jagdrecht aufgenommen. Das fordern wir seit Jahren. Doch leider ist das Jagdrecht des Landes dem des Bundes und der EU untergeordnet, sodass es wohl wenig konkrete Auswirkung hat, zumindest aber doch Symbolwirkung.
https://www.welt.de/regionales/nied....t-aufgenommen-werden.html


Irgendwie dauert mir das alles zu lange.

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2021 12:48    Titel:   Antworten mit Zitat

"Irgendwie dauert mir das alles zu lange"

Habe gerade mal geschaut: der erste post hier ist von ziemlich genau 5 Jahren!!

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BeitragVerfasst am: Mi, 03. März 2021 09:53    Titel:   Antworten mit Zitat

"Irgendwie dauert mir das alles zu lange"

ja schon 5 Jahre her und zäh ist die Diskussion immer noch... Wie schon geschrieben wurde hängt das sicher in erster Linie damit zusammen Land untersteht Bund und Bund Europäischen Vorgaben.
Etwas mehr Entschlußfreude wäre Hilfreich.
Vor allem klarere Hilfen und Anweisungen wie mit dem Wolf umgegangen wird, denn auch wenn der Wolf ins Jagdrecht kommen würde wäre es streng reglementiert, bedeutet das Jagdrecht greift in erster Linie wenn überhaupt in starken Problemfällen mit sehr auffälligen Wöfen (was ja sinnvoll ist) das Grundproblem, wenn es denn eins ist, bleibt bestehen "Leben mit dem Wolf" lernen, denn ich halte es für ausgeschlossen das er verschwindet und da ist immer noch viel Bedarf. Weideschutz / Zuschüsse / wann wird ein Wolf entnommen / Aufklärung / Mitmachen.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 08. März 2021 11:47    Titel:   Antworten mit Zitat

5 Jahre. Und in jedem Jahr steigt die Population um etwas mehr als 30%.

Im Januar hatten wir diesen Status
https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/wolfsterritorien/
Ich bin Winsen/Aller, also mitten drin. Sowas von mitten!

Da wir jetzt 35 Rudel haben, wie viele haben wir dann nächstes Jahr? Und in 5 Jahren? Dank Corona haben wir alle gelernt, was exponentielles Wachstum ist.

Oder doch nicht?

Weil sich aber die Population an Rehwild nicht parallel entwickelt, können wir sehr gut absehen, wohin das führt. Aber wie gut eine Regierung absehen kann, wohin etwas führt, haben wir dank Corona ja alle gelernt.

Oder doch nicht?

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Sadderica
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BeitragVerfasst am: Sa, 13. März 2021 12:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich glaube in Baden-Würtemberg wird überlegt mehr Schalenwild zu schießen, da Schäden so hoch sind. Noch haben die ja nicht so viele Wölfe (oder überhaupt keine?) , aber da wird der Druck auf die Weidetiere zu gehe ja noch größer ...
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