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Abstände von Dingen im / am Stall   

 
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osch
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BeitragVerfasst am: Mi, 30. Okt 2019 09:08    Titel: Abstände von Dingen im / am Stall   Antworten mit Zitat

Ich habe gerade ein paar ganz üble Fotos von Pferden gesehen, die z.Teil auch nicht überlebt haben.
Thema waren Abstände 4cm bis 40cm ...
Also Gefahrenquellen wie z.B. Panel Zäune für Abtrennungen oder round pen wo Pferde mit Kopf / Bein drin gelandet sind und sich dann nicht mehr befreien konnten.

Da wird man hellhörig, bei uns wäre es eine Patura Futterraufe. Ja wenns dumm läuft und nen Pferd in die Trennbögen kommt ist schluss mit Lustig.

Meine Idee dazu wäre die Bögen zu schliessen. Hat das jemand schon mal gemacht oder gesehen?

Habt ihr euren Stall kontrolliert , habt ihr solche Gefahrenquellen?

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osch
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BeitragVerfasst am: Mi, 30. Okt 2019 10:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Da es mir keine Ruhe lässt habe ich zu dem Thema auch Herrn Herkert (Technischer Leiter) von Patura angeschrieben
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mi, 30. Okt 2019 12:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe selbst einen solchen Todesfälle im Bekanntenkreis: senkrechte Stäbe als Fressgitter wie es 1.000-fach verbaut ist und funktioniert. Inzwischen baut man das ja anders, also immer ein Zwischenraum, in den ein Pferd den Kopf steckt, und dann daneben ein geschlossener Bereich. Das bietet auch Patura so an https://zaunsysteme-direkt.de/Siche....4x668xC12FQUaAgqoEALw_wcB
Wer kleinere Hufe hat (Fohlen), muss halt schauen, ob das geht.

Es gilt aber immer zu bedenken, dass es nichts gibt, woran ein Pferd sich nicht umbringen kann.
Ich habe mal eines gerettet, dass mit dem Halfter in der Verriegelung der Flachte eines Ackerwagens hängen geblieben war. Vermutlich beim Losstrampeln waren ihm die Vorderbeine weggerutscht und es hing mit vollem Gewicht dran und würgte sich. Da halft nur ein solides Messer.
Ein anderes hatte eine lange Brombeerranke im Schweif und geriet in Panik und rannte in den soliden Hoffmeister-Holzzaun - genau gegen einen Pfosten. Der obere Holzriegel bohrte sich gut 1/5 m tief frontal in die Brust. Da half nichts mehr.
Ein schweres Tor war gegen Durchhängen mit einer diagonal verspannten Kette gesichert. Ein Pferd steckte den Kopf durch das entstehende Dreieck, geriet zur Seite und hing nun in dem engen spitzen Winkel fest und zerrte wie doof. Lies sich zum Glück überreden für 1 Schritt zur anderen Seite.
Ein Showpferd auf einer Messe kaute aus Langeweile an seinem Wassereimer. Gutes solides Teil mit flacher Rückwand - aber mit einem Karabiner angehängt. Der Karabiner in der Oberlippe des Friesen gab eine ordentliche Verletzung und viel Blut.

Man kann sich immer nur Mühe geben und hoffen.

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Mi, 30. Okt 2019 12:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei uns wurde gerade so eine Raufe mit Bögen gesichert.
Aus IBC-Containern passende Stücke in Form der Bögen ausgeschnitten, Löcher für Kabelbinder reingebort und dann eben mit Kabelbindern an den Bögen fixiert (3x pro Bogen).
Hinterher noch mit grauer Farbe der Raufe angepasst. Nicht sehr schön, aber praktikabel.

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HorsemanKruemel
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BeitragVerfasst am: Do, 31. Okt 2019 20:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Man kann immer gar nicht dumm genug denken.

Mir ist mal ein Pferd beinahe am Tor hängen geblieben weil es schon durch wollte bevor ich es komplett öffnen konnte. Ich hatte meine Hand zwischen Riegel und Pferdebauch, das war glimpflich aber sehr sehr schmerzhaft! Also alleine schon aufpassen beim Führen durch Türen und Tore. Immer erst durch lassen wenn komplett geöffnet.

Keine Spiraldrähte verbauen. Durfte ich mal einen Schweif raus befreien.

Zäune und Absperrungen gut sichtbar machen, keine dünnen Drähte.

Heunetze so hoch hängen, dass keine Hufeisen hängen bleiben können.

Trotzdem... wir haben Tore auf Metall, das eine Pferd hat das mal aus der Verankerung gerissen, weil es beim Betteln sein Bein durch gestreckt hat. Ein ganz normales Weidetor, was jeder verwendet. Jetzt haben wir davor und dahinter Litze als zusätzliche Sicherheit.

Zum Glück habe ich noch nie gesehen wenn es schlecht ausgegangen ist, aber so oft schon, wo es knapp war. Und meist war es einfach zu doof. Kurz nicht nachgedacht, mal nachlässig gewesen oder nicht doof genug gedacht.

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indiana
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BeitragVerfasst am: So, 03. Nov 2019 20:40    Titel:   Antworten mit Zitat

ich will ja nicht sagen hab ich ja gesagt Rolling Eyes aber... das haben wir schon im Juni gesagt, daß Deine Raufe fehlkonstruiert ist wacko

ich würde es so machen wie Kugelblitz beschrieben hat.

Man kann nie so dumm denken, wie es läuft, aber die Gefahrenquellen möglichst minimieren. Daumen hoch

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osch
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BeitragVerfasst am: Mo, 04. Nov 2019 08:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Antwort von Patura
Die Panels sollen 2020 in einer überarbeiteten Version nach aktuellen Leitlinien zur Pferdehaltung überarbeitet angeboten werden - bin gespannt wie das aussieht.

Pallisaden Heuraufen wurden an den "Problemstellen" entschärft
Das sieht dann so aus:
https://www.patura.com/App/WebObjec....iversal-Fressgittern.html

Dort wurden über den Pallisaden Trennstäbe eingebaut.
Ansonsten sehe ich keine Änderung zu meiner Raufe.
Schutzbügelumrandung oben hat meiene auch bereits.

Ein selber mal nachgemessen ergibt aber auch das Pferde / Ponys mit dem Kopf nicht IN die Pallisade geraten können (das passt nicht).
Blebt bei beiden Varianten aber noch das "Restrisiko" das ein Pferd (pony eher nicht) in die Pallsade mit Huf reintritt. Ist aber auch sehr konstruiert zumal dafür die Abstände wieder zu gross sind um wirklich festzusitzen.

Prinzipell aber ebend gut das Hersteller mitdenken und reagieren - alte Raufen die ich mir angeschaut habe sind teils doch noch viel gefährlicher.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Mo, 04. Nov 2019 14:50    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei vielen Gebäuden, Empfehlungen und Stalleinrichtungen gilt es zu bedenken, dass das ursprünglich für Rinder entwickelt wurde. Und Rinder haben weder soviel Freude am Austüfeln von "wie kriege ich das kaputt" noch reagieren sie in Panik so wie Pferde. Es war also einfach nicht nötig, anders zu bauen. Erst die Unfälle mit Pferden zeigten die Notwendigkeiten.
Dazu gehört ja auch, dass Boxentrennwände oft 20 cm oberhalb des Bodens anfingen, damit man bequemer maschinell misten konnte. Bloß lagen dann die Pferde nach dem Wälzen "gern" mal fest. Und die Gitterstäbe der Boxentrennwände waren so weit auseinander, dass ein Huf durchpasste (wenn man dolle genug drückt). Oder die Stäbe waren gleich quer. Und Türriegel waren so gebaut, dass jedes Shetty sie in Sekunden offen hatte.
Aber es sind ja nicht die Hersteller, die so dumm, sind, sondern die Pferdebesitzer. Wie oft muss man auch heute noch betonen, dass man ein Pferd nicht an ein Schiebetor anbinden sollte.
Und oft baut und empfiehlt man etwas mit allerbestem Gewissen, bis ein pfiffiges Pferd einem zeigt, dass das doof ist. Paradebeispiel sind die Futterständer. Manche Pferde möchten sie seitlich zum Nachbarn geschlossen haben, weil der immer die Ohren anlegt. Manche möchten sie durchsichtig haben, weil sie sonst Platzangst haben.
Wir hatten eine metallene Rundballenraufe ohne Dach, und eine Jährlingsstute stand fast täglich drinnen in der Mitte.
Manche Leute haben gute Erfahrungen mit der "Glocke", also wo es nur Ausschnitte für die Pferdeköpfe gibt und das Teil wird über einen Rundballen gestülpt https://www.pinterest.de/pin/26529085276105486/ und bei anderen geht das voll daneben.
Es ist einfach wie immer: der Pferdebesitzer muss seine Augen überall haben und kann sich nicht auf Ratschläge von Profis verlassen.

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