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Stürmisches Verhalten   
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Mokka





Anmeldungsdatum: 29.07.2017
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BeitragVerfasst am: Fr, 18. Aug 2017 11:09    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi, ich möchte euch mal erzählen wie es bisher so läuft.

Also die Pferde sind alle sehr umgänglich. Mein Problem am Anfang war vermutlich, das ich eben die Pferde alle nicht kannte und nicht einschätzen konnte, wer welche Verhaltensweisen hat. Und mit wem man wie streng oder sanft umgehen sollte. Das zu wissen hat mir gefehlt, damit ich dann eigenständig mit den Pferden gut klarkomme. Jemand wo mehr Pferde-Erfahren ist, wäre da vermutlich von Anfang an etwas direkter und sicherer ran gegangen, hätte vermutlich auch die Pferde viel schneller einschätzen können.

Was mich allerdings ein Bisschen nachdenklich macht, ist der unterschiedliche Umgang mit den Pferden.
Ich habe ja bisher jedes Mal genau beobachtet, wie die Besitzer mit welchem Pferd umgehen. Was sie bei welchem Verhalten für Maßnahmen wählen, etc. Irgendwie habe ich bisher für das selbe Endergebnis viel geringere Maßnahmen gebraucht. völlig verwirrt Zum weg schicken reicht es bei mir z.B. wenn ich einen Strick in der Hand habe und damit 1-2x vor dem Pferd herum wedle. Ohne das der Strick dazu das Pferd berühren muss. Ich verstehe nicht, weshalb die Besitzerin stattdessen mit dem Ende des Stricks auf die Brust des Pferdes haut (nicht schlägt, aber mehr als nur leicht berühren) um es rückwärts zu schicken.

Auch nicht ersichtlich ist mir ihre Methode, dass sie z.B. vor dem Pferd in die Hände klatscht, mit den Fingern schnalzt oder vor dem Pferd die Hände ruckartig nach oben reißt, um das Pferd rückwärts zu bewegen.
Mein Eindruck war, dass bei diesen Methoden das Pferd jedes Mal erst Mal plötzlich erschrickt. Weil es erst Mal ruckartig den Kopf nach oben hebt und die Ohren anlegt, und dann erst beginnt rückwärts zu laufen. Ich finde es ja generell gut, dass es bei mir offenbar anders funktioniert mit den Pferden. Aber ich bin mir im Moment nicht sicher, ob es mir wirklich hilft wenn ich dann von den Besitzern was mit Bodenarbeit beigebracht bekomme. Ob sie da mit ihren Methoden der richtige Ansprechpartner für mich ist. Das muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Das soll aber gar kein Vorwurf sein, ich kenne das von mir selbst auch. Wenn man das jahrelang macht, hat man eingefahrene Verhaltensweisen und kommt dann gar nicht auf die Idee sein eigenes Handeln mal zu überdenken.

Habe aber heute zufällig eine der Stallnachbarn gesehen, die haben ihr Pferd auf dem Reitplatz frei longiert. Das geht schon eher in die Richtung, wie ich es mir vorstelle. Beim nächsten Mal darf ich zugucken und evtl. kann ich dort dann was lernen.
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osch
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BeitragVerfasst am: Fr, 18. Aug 2017 11:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja leieder wie ein Schlosshund weinen viele arbeiten ganz gut auf dem Platz mit dem Pferd und im Alltag wird wischiwaschi gemacht, geschubst , gewedelt , gemotzt etc... und ebend meist dann zu viel von allem.
Horsemanship ist IMMER so wenig wie möglich , so viel wie notwendig und statt befehlen erstmal Fragen. Stellt man die richtige Frage bekommt man meist die richtige Antwort.

Bleib dir treu wenn du wenig fragst und das Pferd eine Antwort gibt ist das schön. Frag noch leiser beim nächsten mal und irgendwann sind es Dinge die wie automatisch laufen.

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Mokka





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BeitragVerfasst am: Di, 05. Sep 2017 10:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi ihr, ich möchte das Thema aus aktuellem Anlass nochmal ausgraben. (Und hoffe, es kommt nicht anders rüber als gemeint).

Zwischenzeitlich habe ich mich weiter in Theorie eingelesen und mir weiteres Wissen über Verhalten und Umgang eingetrichtert. Danach habe ich dann auch die Pferde beobachtet, auch der gelesenen Theorie betreffend. Gleichzeitig habe ich aber auch beobachtet, wie Menschen mit den Pferden umgehen, und welches menschliche Verhalten welchen Einfluss auf das Verhalten des Pferdes hat. Mir ist aufgefallen, dass das Pferd welches als so stürmisch und frech genannt wurde, in keinster Weise so ist. Sondern diesem Verhalten ein unbewusstes menschliches Verhalten vorausgeht. Es ist nicht so, dass die Pferde bei mir ruhiger oder anders wären als sie sind, sondern ich lediglich das eine dies auslösende Verhalten im Umgang mit diesem Pferd nicht habe. Und deshalb das betreffende Pferd auch erst gar nicht in die stürmische und freche Re-Aktion kommt. Das wirklich freche Pferd in der Gruppe ist ein Wallach, der sich herausnimmt andere Pferde zu zwicken, auch jene die laut Besitzer die Leitstute wäre, wenn sie ihm im Weg stehen. Hinzu kommt, dass jenes Pferd das laut Besitzern das stürmische und freche sein soll, auch von vorne herein von den Besitzern entsprechend diesem Vorurteil behandelt wird. Bedeutet, es wird mit diesem Pferd schon von vorne herein direkt so umgegangen dass es sowieso der frechste wäre und somit erfolgen auch sofort stärkere Maßregelungen. Was dann wiederum auch zu einer entsprechenden Gegenreaktion des Pferdes führt und sich der Mensch darin bestätigt fühlt, dass dies ja das freche stürmische Pferd sei. Ich denke mein lediglicher Vorteil war, dass ich alle Pferde nicht kannte und deshalb ein unvoreingenommenes Bild hatte. (Ich möchte damit keinesfalls rechthaberisch oder besserwisserisch sein, es sind nur meine Beobachtungen).
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osch
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BeitragVerfasst am: Di, 05. Sep 2017 11:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja das passiert sehr häufig. Oft merken wir das garnicht. Man ist voreingenommen und benimmt sich dann auch so.
Ich meine Peter Pfister war es der mal bei einem Pferd was sehr dominant war einfach den Namen in "Klötzchen" änderte - du gehst auf Klötzchen einfach anders zu als z.B. auf Dragonslayer oder ?? Und alle andern im Stall ebenfalls.

Grundsätzlich sagt man aber im NHS sei nicht voreingenommen mache keine Annahmen und erwarte positives.

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Jassi



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BeitragVerfasst am: Mi, 06. Sep 2017 09:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Mokka,

Du scheinst gut beobachten zu können- kannst Du mal beschreiben, welches Verhalten der Menschen dem "frechen" Verhalten des Pferdes vorausgegangen sind? Ich kenne das ähnlich wie Du - mein Kaltblut wurde in ihrer Zeit als Schulpferd an ihrem ehemaligen Reitstall behandelt, wie "man das bei einem störrischen Kaltblut" halt macht, eher grob. Dementsprechend abgestumpft war sie. Dabei ist sie eigentlich ein feines Sensibelchen verliebt .
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sigga



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BeitragVerfasst am: Mi, 06. Sep 2017 11:10    Titel:   Antworten mit Zitat

osch hat Folgendes geschrieben:
J
Grundsätzlich sagt man aber im NHS sei nicht voreingenommen mache keine Annahmen und erwarte positives.


Leider passiert aber auch im NHS oft, dass einmal "schubladisierte" Persönlichkeiten nie wirklich aus dieser Schublade wieder rauskommen. Und auch Pferde ändern sich durchaus mit der Zeit...

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osch
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BeitragVerfasst am: Do, 07. Sep 2017 10:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Die "Schublade" können z.B. die Horsenalitys sein. Ja ganz wichtig diese zu prüfen zu überdenken und zu schauen wie hat das Pferd und auch ich selber eine Veränderung erfahren. Wie wirkt sich das auf die Partnerschaft mit dem Pferd aus. Meiner hat sich stark verändert in den letzten 2 Jahren. Ich aber auch und somit haben wir viele Dinge angepasst die wir anders machen.
Aber egal wo und wie eines ändert sich nie wir beginnen positiv und hören positiv auf und machen nicht die Annahme das alles immer so sein muss wie es ist (Ausnahme Hängertraining da gings durch mit mir, bin auch nur ein Mensch Vor Lachen auf dem Boden rollen )

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Mokka





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BeitragVerfasst am: Mo, 11. Sep 2017 16:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

bin heute geistig nicht so fit aber ich versuche es hoffentlich verständlich zu beschreiben.

Ein Beispiel ist, dass der Mensch von vorne herein aufgrund der Voreingenommenheit dem entsprechend mit dem Pferd umgeht, ohne dass das Pferd direkt zuvor etwas getan hätte was die Reaktion des Menschen rechtfertigen würde. Beispiel, der Mensch geht in den Stall und ein Pferd kommt her, aus Neugier oder aus Kontaktfreude beispielsweise. Der Mensch hat im Hinterkopf, dass dieses eine Pferd aber immer frech sei, prompt fängt das Pferd eine weil der Mensch davon ausgeht das Pferd sei bestimmt nur hergekommen um dem Mensch sein Hinterteil entgegen zu drehen. Dann bekommt das Pferd eine entsprechende Konsequenz dafür beispielsweise der Mensch schickt es von sich weg. Aber das Pferd erkennt seinen Fehler nicht, weil es ja eigentlich auch keinen begangen hat und versucht dann auf anderen Wegen eben mit dem Mensch zu kommunizieren, diesmal eben etwas deutlicher worauf dann aber wiederum eine deutlichere Konsequenz des Menschens folgt. So schaukelt sich das immer weiter hoch und wenn das vermeintliche Fehlverhalten des Pferdes dann irgendwann so offensichtlich ist, fühlt sich der Mensch in seinem Vorurteil nur bestätigt. Und mit der Zeit wird sich bei dem Pferd aus Unverstandenheit, Frustration und dauernden Konsequenzen irgendwann sicher auch eine Unzufriedenheit aufbauen die das Pferd dann mit diesem Mensch verknüpft. Und dann verständlicher Weise immer bei diesem Mensch dieses vermeintlich freche Verhalten an den Tag legen.

Solche Kleinigkeiten zu beobachten ist schön und gut, aber enttäuschend wenn der zuständige Ansprechpartner dafür nicht offen ist. Ich will damit auch in keinster weise das fachliche Wissen und Können der Besitzer in Frage stellen oder meinen es besser zu wissen. Und ich kann auch verstehen und nachvollziehen, wenn jemand der mehr weiß sich da von jemand dahergelaufenen nichts über seine eigenen Pferde erzählen lassen will. Es sind eben nicht meine Pferde und daher werde ich am Umgang anderer in dem Fall nichts ändern können.
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osch
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BeitragVerfasst am: Mo, 11. Sep 2017 20:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Pferde unterscheiden ganz gut mit wem sie es zu tun haben.
Wie gesagt sie leben im hier und jetzt und sind unvoreingenommen.
Die Besitzer haben längst ihre Art gefunden um klar zu kommen.
Es geht also nur um dich und Pferd. Du wirst die Besitzer nicht ändern.

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Jassi



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BeitragVerfasst am: Di, 12. Sep 2017 10:01    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich gebe Osch recht, die Pferde werden schnell merken, dass das Verhältnis zu Dir ein anderes ist, wenn Du anders mit ihnen umgehst.

Ich kann mir noch immer nicht so richtig vorstellen, was genau bei Euch passiert, aber das ist vermutlich auch nicht so schlimm - ist ja immer schwierig über die Distanz. Die von Dir beschriebene Situation könnte ich für mich so oder so bewerten. Denn wenn ich gerade keine Nähe von einem Pferd möchte, dann schicke ich es auch weg. Egal ob das Pferd gerade Nähe möchte oder nicht - da geht es um meinen persönlichen Raum, da darf ich auch "nein" sagen. Die Frage ist halt, wie man es macht und wie das Pferd damit umgeht.

Aber die Besitzer scheinen ihre Pferde ja zumindest nicht schlechtschlecht zu behandeln - also mach Du Deinen Stiefel so, wie er sich für Dich richtig anfühlt. Und die Besitzer werden ihr Ding tun. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, werden sie irgendwann sehen, dass die Pferde mit Dir mit der Zeit anders umgehen und Dich darauf ansprechen. Im Zweifel aber nicht Ironie. Genieß einfach Deine Zeit mit den Pferden.
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Mokka





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BeitragVerfasst am: Di, 12. Sep 2017 10:26    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

ihr wolltet doch ein Beispiel. Die Zunge rausstrecken

Wie mehrfach gesagt geht und ging es mir nie darum, irgendwas an den Besitzern ändern zu wollen. Es so zu machen wie ich es mache spricht bei der Stallarbeit nichts dagegen, nur beim Unterricht kollidieren die verschiedenen Umgangsweise dann zwangsläufig. Bin aber darauf angewiesen, als einzigste Möglichkeit mit den Pferden zu arbeiten. Auch dafür habe ich Verständnis, die Besitzer wollen eben dass man nicht irgend einen Mist mit den Pferden macht oder falsch mit ihnen umgeht.

Ich finde es eben einfach schade für die Pferde, bzw. generell enttäuschend, wenn ein Schubladen-Denken und Vorurteile bestehen, egal gegenüber wem.
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osch
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BeitragVerfasst am: Di, 12. Sep 2017 10:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Der Unterricht muss garnicht zwangsläufig "kollidieren"
Du sagst ja selbst den Pferden gehts gut die Besis kommen klar. So viel machen die also nicht falsch.
Du lernst eh ein Leben lang wenn du mit Pferden arbeitest. Am Anfang ist die Situation nun erstmal so DU bekommst Unterricht und da kommt ein aber... wenn... ich würde aber... nicht so gut. Bist du erstmal drin und verfeinerst die Dinge die du siehst wird dir das niemand übel nehmen.
Das beste Beispiel aus eigener Erfahrung meine letzte RB der ich anfangs viel Unterricht gegeben habe damit sie versteht was wir mit den Pferden machen. Später hat sie viel Eigendynamik (von mir gewünscht) entwickelt und hat ihre Meinung die aber auf UNSERER GEMEINSAMEN Basis gewachsen ist dazu gepackt. Das Ergebnis war toll sie hat so viel gefunden was ich nie hätte finden können da wir sehr verschieden sind (ich bin sehr extrovertiert experimentell / sie ist ruhig und sehhhhhhr genau). Am Ende gewinnt das Pferd und so sollte es laufen.
Am Anfang ist es aber so Besi = Chef und Chef sagt was sie gern fürs Pferd hätte das musst du erstmal lernen , verstehen und umsetzen... und nein niemand verbietet dir zu erkennen das das Seil garnicht treffen muss wenns Pferd die Frage vorher versteht. Mist ist nur wenns Seil nicht trifft und Pferd das anfängt auszunutzen und lernt ahhhhhh die meints nicht ernst mal schauen was noch so geht...

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BeitragVerfasst am: Do, 28. Sep 2017 08:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,

das Problem ist das ich teils Dinge machen soll die mir grundlegend widersprechen und das auch keine Alternativen Wege in Betracht gezogen werden. Ich hatte mich die letzen 2 Wochen auf die Kompetenz und Erfahrung der Besitzer eingelassen, kooperiert und alles so gemacht wie mir aufgetragen wurde. Ich habe es als unrund, durcheinander und stellenweise unangemessen empfunden. Sicher merken die Pferde wenn ich anders mit ihnen umgehe, aber nicht wenn ich das selbe Verhalten wie die Besitzer anwende weil ich es soll.

Ein Mal bekam ich die Ansage, wenn das Pferd um das es auch hier am Anfang des Themas ging, mit seinem Kopf zu aufdringlich sei soll ich ihm mit der Faust auf den Kopf boxen, das würden die aushalten. Kann ich ganz klar sagen, werde ich nie machen! Ein anderes Mal danach war das Pferd wieder mit seinem Kopf aufdringlich, ich habe den Kopf mit der Hand beiseite geschoben und werde dafür kritisiert. Das Pferd hätte nur gefragt ob ich es kraule, was es da wo es auf den Kopf geboxt wurde auch tat. Bei einem anderen Beispiel hatte das selbe Pferd während der Arbeit auf dem Platz ein Blatt vom Boden gefuttert. Ich korrigierte sein Verhalten erst behutsam, was mehrmaliges Korrigieren erforderte da das Pferd es kurz darauf nochmals machte. Direkt wurde die wohl beliebte 'ich hau dir mit dem Strick auf die Brust bis du damit aufhörst' Methode ausgepackt. Ich musste es selbst anwenden und war entsetzt, welche Intensität und Häufigkeit direkt nacheinander nötig war.

Nach meinem Empfinden ist das nicht mit tatsächlicher Notwendigkeit zu begründen, wenn man ein Pferd direkt so behandeln "muss" nur damit es aufhört ein Blatt vom Boden zu futtern. Für dieses Verhalten hätte es übertrieben gesagt 365.000 alternative Optionen gegeben das Pferd zu korrigieren. Mir ist klar, das Konsequenz und Durchsetzen wichtig ist, damit das Pferd einem nicht auf der Nase herum tanzt. Aber es werden keine Alternativen angewendet, das kloppen mit dem Strick funktioniert also wird es in fast jeder Situation genutzt.

Ich denke dass es sich über die Jahre vielleicht alles etwas festgefahren hat. Man hat sich eben so seine funktionierenden Methoden angeeignet als Besitzer und so lange es funktioniert, warum davon abweichen. Gerade wenn das davon abweichen bedeuten würde weniger zu machen, warum riskieren dass es dann evtl. nicht mehr funktioniert, wenn man doch seine Methoden hat die gut funktionieren. Zum Teil kann ich das durchaus verstehen, aus Sicht der Besitzer. Vermutlich werde ich anfangs in meinem unvoreingenommen sein erst mit leichteren Korrekturen angefangen haben um mich heran zu tasten. Und dadurch festgestellt haben, dass stellenweise weniger nötig ist als gemacht wird an Korrektur. Ich kann auch verstehen, das die Besitzer mir den Vogel zeigen würden ihre Methoden zu reduzieren und damit zu riskieren das es mit den Pferden erst Mal nicht mehr so klappt. Ich kann auch verstehen, das sie ihre funktionierenden Methoden im Unterricht weiter geben, sie haben die Verantwortung dafür das den Pflegern oder Schülern nichts passiert im Umgang mit den Pferden. Da braucht es zuverlässige Methoden und keine Experimente mit ungewissem Ausgang. Ich finde es einfach schade, das es sich so festgefahren hat in deren Umgang mit den Pferden.
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