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Wer hat Angst vorm bösen Wolf   
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Angst vorm Wolf?
Interessiert mich nicht
8%
 8%  [ 2 ]
Ich habe sorge um meine Pferde
8%
 8%  [ 2 ]
Ausreiten macht mir Angst
4%
 4%  [ 1 ]
Der Wolf gehört nach Deutschland ich passe mich an
39%
 39%  [ 9 ]
Ich bin informiert und hab keine Angst
39%
 39%  [ 9 ]
Diese Umfrage ist zeitlich nicht begrenzt

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 13:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Zaun ist gar nicht so einfach. Nachdem man nun nur Entschädigung bekam, wenn man gegen Untergraben sicherte (und der Zaun 120 cm hoch war) springt er offenbar doch besser als vermutet:
http://www.cellesche-zeitung.de/S52....hts-im-Kiehnmoor-getoetet

Als ich hier her zog, hatte ich nicht gedacht, dass es eine gefährliche Gegend wäre...

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samsam
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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 13:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Die sogenannten Experten haben im Endeffekt auch nur begrenzt Ahnung und Erfahrung. Und irgendwie gehen alle davon aus dass ein Wolf nicht in der Lage ist dazu zu lernen. Warum soll sich ein solches Tiere nicht auch an neue Gegebenheiten anpassen können. Wenn er merkt dass es untenrum keine Möglichkeit mehr gibt zu graben, ja, vielleicht drehen dann die meisten Wölfe um und gehen. Aber einer kommt dann doch auf die Idee drüber zu springen und hat damit Erfolg.
Und der wird es dann auch wieder tun. 1,20 m ist jetzt auch nicht wirklich hoch oder? Der Schäferhund bei uns auf dem Hof ist auch so ein Meister im ausbüxen und springt gerne über Zäune. Und dann macht er locker 1,20m.
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osch
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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 13:47    Titel:   Antworten mit Zitat

1,20 m ist in der Tat kein Problem für einen Hund also auch nicht für einen Wolf. Hunde akzeptieren nur eher den Zaun (Einfluss durch den Menschen, erziehung etc...)

Der Wolf braucht sicher mehr abwehr, Füttern und Bewundern gehört nicht dazu...
Da liegt wohl wirklich das Problem wir haben alle keine Erfahrung mit dem Wolf , schliesslich lebt er ja schon ewig nicht mehr in Deutschland. In anderen Ländern wo er immer dazu gehörte läuft das meine ich viel besser.

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 14:02    Titel:   Antworten mit Zitat

1,20 m ist wirklich niedlich.
Waren die noch nie in einem Tierpark mit Wolfshaltung und haben deren Zäune gegen Ausbrechen angeguckt? Die werden ihre Gründe für Höhe, Stacheldraht und Elektrozaun haben.

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itmotte



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 14:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Das stimmt natürlich, dass die Zäune in Wildparks höhre sind, aber das kann kein sich kein Schafshalter leisten. Meine Weide kann ich auch nicht wolfssicher machen. Ich kann nur hoffen, dass es in der Nachbarschaft mehr Schafe gibt, die leichtere Beute sind als meine Ponys. Leider sind gar nicht so weit weg Rinder gerissen worden, die knapp ein Jahr alt waren. Das ist so groß wie die Ponys....

Der Artikel zeigt, wie wenig geschützt wir sind, aber wer zäunt seine Weide so ein? Das muss sich wirtschaftlich lohnen. Sicher sind drei tote Schafe im Jahr solch eine Investition nicht wert. Bei dreißig sieht das dann anders aus.

Verrückt wovor man plötzlich Angst hat, sonst war der Gestörte mit dem Messer die größte Bedrohung und die Giftpflanzen auf der Weide.

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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 14:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Klar kann sich das keiner leisten, aber das wäre nötig, wenn man den Wolf wirklich aussperren wollte. Die Vorgaben können m.M.n. nur den guten Willen zeigen.

Ich denke, dass bald die ersten Stellenanzeigen "Schäfer" bzw. "Schafshüter" auftauchen sollten. Immer wieder die Frage, wie ungelernte Arbeitskräfte untergebracht werden sollen und dann so eine Gelegenheit.
Mit dem Verschwinden des Wolfes wurde dieser Job überflüssig. Wenn er wieder nötig ist, muss er eben neu besetzt werden.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 16:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich war letzten Donnerstag (zusammen mit Indiana) auf der Heidschnuckenauktion in Müden. Und dort ist ein großes Thema der Mangel an Schäfern! Die großen Herden in der Landschaftspflege sind ja nicht mit 1 Person zu schaffen.
https://www.stellenmarkt-schafe.eu/....in-der-lueneburger-heide/
In allen Berufen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten ist es dasselbe Problem - Hotel und Gaststätte, Bäcker, Schäfer - dass die jungen Leute Jobs suchen mit Tagesarbeitszeit und freiem Wochenende.
Verstehen kann ich es ja auch.

Die Zaunhöhe von 120 cm gilt eh nur für Elektrozaun. Hunde und Wölfe springen über Zäune meistens mit Aufsetzen, und das macht bei Elektrozaun keine Freude. Feste Zäune müssen höher sein.
In Tierparks geht es ja nicht darum, einzelne Schafe im Werte von je 40 EURO zu sichern, sondern Schulklassen Ironie

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Fia



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 21:02    Titel:   Antworten mit Zitat

http://www.pnp.de/mobile/w_lfe_rei_....ionalpark_sumava_2587452/

Auch an der bayerischen Grenze wird gerade über den Schutz von Schafen gerätselt...

@ itmotte: der Vorfall bei den Kälbern, war das wirklich ein Wolf?
Bei uns wurde vor ein paar Monaten auch ein Kalb gerissen, zu der Zeit war ein Wolf in der Gegend unterwegs. Da wurde gleich heftig diskutiert und geschimpft.
Letztendlich waren es streunende Hunde!

Aber ich denke dass ein Wolf eher nicht ein Pferd/Pony angreift. Zum einen gibt es einiges an kleineren Tieren (Hasen, Schaf, etc), zum anderen können sich die Pferde gut verteidigen. Beispiel fremder Hund läuft in die Pferdeherde und will jagen...
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Di, 18. Jul 2017 21:49    Titel:   Antworten mit Zitat

Ob Wolfsriss oder nicht kann man nun auf neuer Seite verfolgen
https://www.wolfsmonitoring.com/
wenn auch immer mit etwas Verspätung

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Fr, 25. Aug 2017 11:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Wir hatten es ja geahnt: 120 cm Zaun und etwas Flatterband sind kein echter Hinderungsgrund:
https://celleheute.de/heidschnucken....ahme-auffaelliger-woelfe/

Die betroffene Herde wird sehr professionell geführt und ist wichtig für die Region und die Schnuckenzucht; hierher stammen immer wieder die besten Böcke für die Zucht.
http://www.heidschnuckenhof-niederohe.de/schnuckenleben.html

Für mich gehören Wölfe in das Jagdrecht, wie z.B. Füchse auch. Wir sollten nicht warten, bis wir unsere Ponys so vorfinden.

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samsam
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BeitragVerfasst am: So, 17. Sep 2017 08:51    Titel:   Antworten mit Zitat

traurig Bei uns gab es jetzt den Sommer über zum Glück keine Vorfälle - selbst bei den Schafen vom Nachbarn nicht, die zeitweise angepflockt frei Tag und Nacht rum stehen - also ohne Zaun drum herum.
Ist übrigens nicht erlaubt laut unseren Wolfsbeauftragten in einem Wolfsgebiet Schafe anzupflocken. Macht in unserem Hinterwäldlerdorf jeder 2. Schafhalter - interessiert keinen. Aber die Blödheit anderer Leute ist eine andere Geschichte... dupdidupdidu

Ich bin schon etwas froh und beruhigt, dass wir die Möglichkeit haben die Pferde im Winter auch rein zu stellen, so dass sie über Nacht absolut sicher sind. Auch wenn das nicht meiner Idealvorstellung von Pferdehaltung entspricht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass im Winter das Nahrungsangebot für die Wölfe auch etwas knapper wird (Weiß jemand ob das so ist?) und sie dann vlt. noch eher in die Nähe von Dörfern kommen.
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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: So, 17. Sep 2017 11:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Hierzulande ist das Nahrungsangebot für Wölfe im Winter weiterhin gut. Wir haben ja nicht monatelang meterhoch Schnee. Da sie sich vorrangig von Rehen ernähren, besteht kein Mangel.
Genau deshalb vermehren sie sich ja so rasant - sie kriegen all ihre Jungtiere in jedem Wurf durch den Winter.

****************************************

Nachtrag für alle, die bislang dachte, ihr Pony/Pferd stünde nicht auf dem Speisezettel: https://www.facebook.com/ZDFterraX/videos/10155016958147931/
oder auch
http://www.focus.de/panorama/videos....f-beginnt_id_7725872.html
ELCH!!

Unsere Rudel haben jeweils den Wurf des letzten Jahres bei sich, d.h. es sind 2 Altwölfe, z.B. 4 Einjährige und die Kinder als Rudel unterwegs. Eine mit üblichen 3 Reihen E-Band eingezäunte Ponygruppe stellt kein Problem dar.

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