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Privatverkauf von Tieren in Österreich nicht mehr möglich   

 
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osch
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BeitragVerfasst am: Do, 13. Apr 2017 10:26    Titel: Privatverkauf von Tieren in Österreich nicht mehr möglich   Antworten mit Zitat

Was ist denn da los?????

http://www.pferderevue.at/?+Pferdeh....5469%2C%2C%2CY2Q9Mg%3D%3D

Mit diesem Gesetz kann ein Pferdebesitzer sein Pferd wenn er durch Lebensumstände gezwungen wird nicht mehr verkaufen bzw wenn dann nur für landwirtschaftliche Nutzung. Oder er muss es über einen Gewerbebetrieb Anbieten. Hier kommt z.B. der Stallbesitzer in Frage.

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Herbstgold



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BeitragVerfasst am: Do, 13. Apr 2017 11:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Leicht übers Ziel hinausgeschossen, zumal der Verkauf durch Viehhändler weiterhin erlaubt ist - und dort sollte man die schwarzen Schafe suchen, nicht beim Privatmann.

Jedoch steht auch im Artikel der kleine Umweg (Österreich ist nun mal "etwas bürokratisch"):
Pferdebesitzer, die ihren Vierbeiner privat zu Hause eingestellt haben, sind laut Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009 dazu verpflichtet, diese Haltung bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (BVB) registrieren zu lassen. Als eingetragene Halter sind sie berechtigt, selbst Pferde zum Verkauf zu inserieren.

Da wir hierzulande ja über die Tierseuchenkasse eh in gewisser Weise registriert sind, ist das nur ein kleiner Schritt und alles läuft wie zuvor. Lediglich etwas mehr Bürokratie, etwas mehr Datenwust, etwas mehr Kosten. Und man fragt sich, wo der Vorteil ist.

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Billoid



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BeitragVerfasst am: Do, 13. Apr 2017 12:46    Titel:   Antworten mit Zitat

In österreichischen Foren wurde da schon einiges diskutiert.

Erstmal zum Klarstellen: Wenn ichs richtig verstanden hab, ist der Verkauf weiterhin erlaubt. Aber das öffentliche Anbieten wurde verboten, also über Internetinserate etc.
Worauf diese tolle Tierschutzgesetz eigentlich abzielen sollte ist der Internethandel zwielichtiger Vermehrer von Hundewelpen, man kennt das ja. Dass es auch andere Haustiere gibt, die von privat abgegeben werden, daran hat der liebe Gesetzgeber nicht gedacht bzw. wars ihm halt wurscht.

Ist leider wieder mal ein herrliches Beispiel für "gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht". Die Hundewelpenvermehrer werden weiterhin ihre armen Kreaturen an den Mann bzw. Frau bringen, denn strafen könnte man die genauso nach bisheriger Gesetzgebung (weil das ja erstens alles andere als privat ist, sondern eben gewerblicher Schwarzhandel, und zweitens die meist schlimmen Haltebedingungen auch jetzt schon illegal sind). Nur ist das halt mit Mühe und Kosten verbunden, und das ist der Tierschutz halt nicht wert. Viel einfacher, um Tierschützer ruhig zu stellen ist es da, alle über einen Kamm zu scheren und einfach die Internetportale zu schliessen und alle Privatleute, die ehrlich und verzweifelt eine Platz suchen, vorzuverurteilen. Verbieten ist leicht, kontrollieren ist schwieriger und täte ja vor allem was kosten...

Den Tipp, der Stallbetreiber möge für seine Einsteller halt die Inserate schalten, ist m.M. nach etwas naiv. Wäre ich ein Stallbetreiber, würde ich mich hüten das zu tun, denn da kommt dann vermutlich bald das Finanzamt und will Steuer aus diesen offensichtlich gewerblichen Verkäufen ... (möglicherweise weht der Wind auch mehr aus dieser Richtung als aus der des Tierschutzes)...

Verschenken darf man übrigens weiterhin auch privat und öffentlich anpreisend. D.h. Bald wird es halt so sein, dass ganz viele Pferde (und andere Tiere) zu verschenken sind, und bei Besichtigung rückt man halt mitm Preis raus. Oder umgekehrt als jetzt, man verkauft halt einen Sattel und schenkt das Pferd dazu. Email-Mailinglisten müssten mM. auch noch erlaubt sein, denn die sind ja nicht öffentlich. Oder es gibt plötzlich ganz ganz viele Suchen nach Reitbeteiligungen, "spätere Übernahme möglich".

Ich ärger mich ziemlich über das sinnlose Gesetz... sowas bringen sie zustande, aber Hauptsache es ist weiterhin erlaubt Küken bei lebendigem Leib zu schreddern und Ferkeln bei vollem Bewusstsein die E**r abzuschneiden.... Den Kopf gegen die Wand hauen

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sigga



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BeitragVerfasst am: Fr, 14. Apr 2017 07:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Eigentlich stand ja explizit eine Ausnahmeregelung für Einzeltiere (mit ausgebildeten Eckzähnen) im Entwurf mit drin. Dieser Punkt 2 in den Ausnahmen wurde jetzt anscheinend zurückgenommen. Noch ist das Gesetz nicht gültig, daher gehe ich mal jetzt mal optimistisch davon aus, dass da noch etwas kommt, dass dieses Thema noch irgendwie berücksichtigt.

In den Erläuterungen zum Gesetzentwurf wurde ziemlich richtig erkannt, dass ein generelles Verbot die Tierheime überlasten würde. Betrifft ja auch andere Haustiere, die einen anderen Platz suchen, wobei die ja im Normalfall eher nicht verkauft, sondern so abgegeben werden.

Ist ne schwierige Sache, hat meiner Meinung nach Vor- und Nachteile, wenn der Verkauf von Pferden zukünftig nicht mehr ganz so einfach ist wie bisher. Denn auch da gibt's durchaus schwarze Schafe, vor allem in der "Schlachtpferdevermittlung" oder auch bei alten Pferden. Und vielleicht sollte man sich auch den Kauf eines Pferdes etwas besser durchdenken, statt mit dem "sonst verkauf ich's halt wieder" Gedanken.

Ich könnte übrigens auch weiterhin verkaufen, bin ja eingetragene Züchterin meines Fohlens...

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